Aktuelles

Unklarheiten bei der EU-Taxonomie beseitigen

In unserem Brief an die Mitglieder des ECON-Ausschusses im EU-Parlament weisen wir auf die vielen rechtlichen Unklarheiten hin, mit denen Unternehmen im Rahmen der EU-Taxonomie konfrontiert werden, da zentrale Begriffe nicht präzisiert...

Neue EU-Nachhaltigkeitsberichterstattung muss die Unternehmensperspektive berücksichtigen

In unserer Stellungnahme zum Entwurf der EU-Corporate Sustainability Reporting Directive verlangen wir eine zwingende Berücksichtigung der Unternehmensperspektive bei neuen Nachhaltigkeitsberichtspflichten und der Entwicklung...

Bundestagswahl 2021: Der deutsche Kapitalmarkt braucht ein Fitnessprogramm

Leistungsfähige Kapitalmärkte tragen zur Sicherung des Wohlstands bei. Das Deutsche Aktieninstitut fordert die nächste Bundesregierung deshalb auf, Aktien in Deutschland zu fördern und den deutschen Kapitalmarkt fit für die Zukunft zu...

Aktien in Deutschland fördern – Anregungen zur Bundestagswahl 2021

Zur Bundestagswahl 2021 fordern wir, die Rahmenbedingungen für Aktien als Anlage- und Finanzierungsinstrument zu verbessern. Neben der Ausgestaltung des steuerlichen Rahmens pro Aktie gilt es, den Finanzierungsstandort Deutschland zu...

Börsen-Zeitung: Finance for Future? – Der Rahmen muss stimmen

In ihrem Gastbeitrag fordern Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts, und Dr. Michael Völter, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse, die Regeln des...

Der Konzern: Beurteilung der Qualität der Abschlussprüfung durch den Prüfungsausschuss – Wirksame Qualitätsverbesserung oder zahnloser Papiertiger?

Jan Bremer, Leiter Fachbereich Recht, Nico Zimmermann, Referent Kapitalmarktrecht und Corporate Governance, Deutsches Aktieninstitut, und Prof. Dr. Franca Ruhwedel, Hochschule Rhein-Waal, stellen in ihrem Artikel die zentralen...

Keine Kompetenzerweiterung der ESMA wegen Wirecard

In unserer Stellungnahme auf die EU-Konsultation zu mehr Aufsichtskonvergenz in Europa setzen wir uns dafür ein, dass Experten aus der Wirtschaft mehr und besser in die regulatorischen Arbeiten der ESMA einbezogen werden. Zudem warnen...

Süddeutsche Zeitung: Erwartungen an eine zukunftsfähige Finanz- und Geldpolitik in Deutschland und Europa

Gemeinsam mit Edmund Stoiber, Peer Steinbrück und weiteren Autoren fordert Dr. Christine Bortenlänger eine Wende in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. So solle die Bundesregierung unter anderem die Neuverschuldung zurückführen und in...

Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung – Empfehlungen aus der Praxis

Branchenkenntnisse, Berufserfahrung und der Tone from the Top spielen eine Schlüsselrolle für die Qualität der Abschlussprüfung. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie des Deutschen Aktieninstituts „Audit Quality Indicators &...

Audit Quality Indicators & Beyond – Eine Befragung von Wirtschaftsprüfern, Prüfungsausschussmitgliedern und Finanzvorständen zur Beurteilung der Qualität der Abschlussprüfung durch den Prüfungsausschuss

Eine verlässliche Abschlussprüfung liegt im Interesse aller Stakeholder. Der Fall Wirecard hat die Diskussion um die Qualität der Abschlussprüfung noch einmal stärker in den Fokus gerückt. Aufgrund der Aktualität des Themas sind wir...

Unterstützung für Arbeiten am EU-Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung angeboten

Um global agierenden Unternehmen eine effiziente Nachhaltigkeitsberichterstattung zu ermöglichen, fordert das Deutsche Aktieninstitut, den geplanten EU-Standard an internationale Anforderungen und Standards auszurichten. Die...

Unternehmensfinanzierung im Zeichen der Nachhaltigkeit. Was ESG für Finanzverantwortliche in der Praxis bedeutet

Der Markt für grüne Finanzierung boomt. Viele Unternehmen nutzen für ihre Investitionen in umwelt- und klimafreundliche Technologien bereits grüne Finanzierungsinstrumente. Allerdings sind die Anforderungen an die Unternehmen hoch,...

Pressemitteilungen

Aktien- und Wertpapieranlage

Bundestagswahl 2021: Der deutsche Kapitalmarkt braucht ein Fitnessprogramm

Leistungsfähige Kapitalmärkte tragen zur Sicherung des Wohlstands bei. Das Deutsche Aktieninstitut fordert die nächste Bundesregierung deshalb auf, Aktien in Deutschland zu fördern und den deutschen Kapitalmarkt fit für die Zukunft zu...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung – Empfehlungen aus der Praxis

Branchenkenntnisse, Berufserfahrung und der Tone from the Top spielen eine Schlüsselrolle für die Qualität der Abschlussprüfung. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie des Deutschen Aktieninstituts „Audit Quality Indicators &...

Nachhaltigkeit

Unterstützung für Arbeiten am EU-Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung angeboten

Um global agierenden Unternehmen eine effiziente Nachhaltigkeitsberichterstattung zu ermöglichen, fordert das Deutsche Aktieninstitut, den geplanten EU-Standard an internationale Anforderungen und Standards auszurichten. Die...

Nachhaltigkeit

Mega-Trend nachhaltige Finanzierungen: Wie gehen Unternehmen damit um?

Finanzverantwortliche großer Unternehmen greifen das Thema Sustainable Finance aktiv auf. Sie tauschen sich dazu intensiv mit ihren Stakeholdern aus und passen die Finanzierungsstrategie an. Reporting-Aufwand und Bürokratie bei...

Aktien- und Wertpapieranlage

Freibetrag bei Mitarbeiterkapitalbeteiligungen wird deutlich erhöht

Die Große Koalition will im Rahmen des Fondsstandortgesetzes Mitarbeiteraktien stärker fördern. Die Erhöhung des entsprechenden Freibetrags von 360 auf 1.440 Euro wurde heute im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen....

Kapitalmarktfinanzierung

Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes: Deutsches Aktieninstitut wendet sich gegen die neue Substanzbesteuerung für den Mittelstand

Die heute im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen beschlossene Änderung des Grunderwerbsteuergesetzes belastet Wachstum und Innovation in Deutschland. Börsennotierte Unternehmen werden...

Kapitalmarktfinanzierung

PM: Aktienrückkäufe sind wichtiges Instrument des Eigenkapitalmanagements

Durch den Erwerb eigener Aktien geht das Eigenkapital eines Unternehmens zurück. Auf den ersten Blick ist dies wenig sinnvoll, scheint es doch dem Zweck der Aktienfinanzierung – der Kapitalaufbringung – zu widersprechen. Dass dem nicht...

Finanzmarktaufsicht

Geldwäsche: Ein Industrieunternehmen ist keine Bank

Die im Rahmen der Wirecard-Gesetzgebung diskutierte Ausweitung der BaFin-Aufsicht darf nicht dazu führen, dass Industrieunternehmen mit einer Bank im Konzern zukünftig als Kreditinstitut im Sinne des Geldwäschegesetzes behandelt...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

Beim Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität nicht das Kind mit dem Bade ausschütten

Anlässlich der Anhörung des Gesetzentwurfs zur Stärkung der Finanzmarktintegrität am 15. März im Finanzausschuss fordert das Deutsche Aktieninstitut, die geplanten Abschlussprüfungsregelungen praxisnaher zu gestalten. Das zweistufige...

Aktien- und Wertpapieranlage

Rendite-Dreieck belegt Potenzial von Mitarbeiteraktien für Vermögensaufbau

Initiative von AGP Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung, Deutsches Aktieninstitut und hkp/// group mit aktualisierter Datenbasis. Der ab Juli 2021 geltende steuerliche Freibetrag für Mitarbeiteraktien in Höhe von 720 Euro ist schon...

In den Medien

Nachhaltigkeit

Börsen-Zeitung: Finance for Future? – Der Rahmen muss stimmen

In ihrem Gastbeitrag fordern Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts, und Dr. Michael Völter, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse, die Regeln des...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

Der Konzern: Beurteilung der Qualität der Abschlussprüfung durch den Prüfungsausschuss – Wirksame Qualitätsverbesserung oder zahnloser Papiertiger?

Jan Bremer, Leiter Fachbereich Recht, Nico Zimmermann, Referent Kapitalmarktrecht und Corporate Governance, Deutsches Aktieninstitut, und Prof. Dr. Franca Ruhwedel, Hochschule Rhein-Waal, stellen in ihrem Artikel die zentralen...

Finanzmarktregulierung und Realwirtschaft

Süddeutsche Zeitung: Erwartungen an eine zukunftsfähige Finanz- und Geldpolitik in Deutschland und Europa

Gemeinsam mit Edmund Stoiber, Peer Steinbrück und weiteren Autoren fordert Dr. Christine Bortenlänger eine Wende in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. So solle die Bundesregierung unter anderem die Neuverschuldung zurückführen und in...

Aktien- und Wertpapieranlage

hkp: Mitarbeiterkapitalbeteiligung erhält bessere Rahmenbedingungen

Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages hat im Rahmen des Fondsstandortgesetzes bei der Mitarbeiterkapitalbeteiligung die Erhöhung des steuerlichen Freibetrags auf 1.440 Euro beschlossen. Im Interview mit Constantin Härthe...

Finanzmarktregulierung und Realwirtschaft

Tagesspiegel: 3:0 für England

Dr. Christine Bortenlänger fordert in ihrem Gastbeitrag, dass die Politik bei der Bewältigung der Corona-Krise aber auch sonst bei der Lösung von Herausforderungen die Wirtschaft besser einbindet. Vorbild für ein gutes Zusammenspiel...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

BOARD: Hauptversammlungs-Reform noch vor der Bundestagswahl angehen

Die Hauptversammlung der Zukunft muss fit für die Zukunft gemacht werden, konstatieren Dr. Christine Bortenlänger und Sven Erwin Hemeling. Dazu bedarf es eines gesetzlichen Rahmens, der die Anlegerrechte wahrt und zugleich...

Altersvorsorge

Frankfurter Rundschau: Kapitalmarkt ist mehr als Riester-Rente

In seinem Gastbeitrag widerspricht Dr. Franz-Josef Leven der Auffassung von Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, und Markus Kurth, Bundestagsabgeordneter der Grünen, dass sich der Kapitalmarkt für die...

Aktien- und Wertpapieranlage

Handelsblatt Orange-Podcast: Lohnt es sich noch, an der Börse einzusteigen?

Der DAX hat im April wieder einen neuen Rekordwert erreicht. Der Orange-Podcast „Businessclass“ fragt, ob es sich trotzdem noch lohnt an der Börse zu investieren. Als einer der Experten, der über das gestiegene Börsen-Interesse der...

Aktien- und Wertpapieranlage

Börse am Sonntag: Aktiensparen hoch im Kurs

Der Aktionärs-Boom bescherte Deutschland fast drei Millionen neue Aktiensparerinnen und Aktiensparer. Vor allem das Interesse an Aktienfonds war groß. In ihrem Beitrag erläutert Dr. Christine Bortenlänger die Gründe für das gestiegene...

Aktien- und Wertpapieranlage

Going Public: Lukrative Mitarbeiteraktien

Im Zuge des allgemeinen Aktionärs-Booms 2020 ist auch die Zahl der Mitarbeiteraktionäre deutlich gestiegen. Um aus dieser Entwicklung jedoch einen langfristigen Trend zu machen, braucht es weitere Unterstützung der Politik, so Dr....

HV-Konferenznachlese: „Kontrolliertes Experimentieren“

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

18. Februar 2021

Kaum ein Thema erregt bei den Stakeholdern des Kapitalmarkts aktuell mehr die Gemüter als die Frage, wie es zukünftig mit der Hauptversammlung weitergeht. Unsere Konferenz „Hauptversammlung heute und morgen“ bot dazu Ideen und Orientierung.

Fast 140 Teilnehmer, zwölf Redner, ein Thema. Das Interesse war groß, sich bei unserer Online-Konferenz über die Zukunft der Hauptversammlung auszutauschen. Intensiv wurde über die zweite Aktionärsrechterichtlinie gesprochen und wie sie sich auf Beschlüsse über Vorstandsvergütungssysteme und die Hauptversammlungsprozesse auswirken wird. Doch besonders über das Format der Hauptversammlung, wie Best Practice-Aktionärskommunikation vor und während der HV aussehen kann und wie französische Unternehmen ihre Hauptversammlungen durchführen, wurde diskutiert.

Ein echter Höhepunkt der Konferenz war die Paneldiskussion „Blick in die Zukunft: Wie kann eine moderne Hauptversammlung gelingen?“ Hier lieferten sich die Panelisten einen lebhaften Schlagabtausch. Mit Volker Butzke von der Deutschen Bank, Dr. Alexander Dörrbecker aus dem Bundesjustizministerium, dem Bundestagsabgeordneten Professor Heribert Hirte, Professor Ulrich Noack von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Marc Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz spiegelte das Panel die ganze Bandbreite der Stakeholder wider.

Interaktion und Fragerecht im Zentrum der Diskussion

Dreh- und Angelpunkt der Debatte war das Thema Interaktion und Fragerecht. Professor Hirte und Marc Tüngler betonten, dass das Fragerecht und die Interaktion zwischen Aktionären und Management für die Hauptversammlungssaison 2021 eine zentrale Rolle spielen werden. Aktionärsvertreter, aber auch der Gesetzgeber würden genau beobachten, wie die Unternehmen mit dem Thema in ihren Hauptversammlungen umgehen werden. 2020 hätten die Unternehmen die Chance nicht genutzt, die Möglichkeiten des Fragerechts während der Hauptversammlung auszuloten, sagte Tüngler. So viel Freiheit zum Experimentieren wie jetzt, würde es nie mehr geben. Er sei aber positiv gestimmt, dass die Unternehmen in dieser Saison zeigen, was beim Fragerecht möglich ist.

Volker Butzke schien einem Recht auf Nachfrage bei der Hauptversammlung 2021 auch offen gegenüber zu stehen. Die Deutsche Bank sei auch schon in der HV-Saison 2020 über die gesetzlichen Vorgaben hinausgegangen. So habe man alle vorab gestellten Fragen beantwortet, obwohl es mit 361 Fragen doppelt so viele Fragen gegeben habe wie im Jahr zuvor. „Mehr Interaktion zu wagen“, könne er sich vorstellen.

Professor Noack plädierte in seinem Statement für eine allgemein funktionale Hauptversammlung. Information und Kommunikation mit den Aktionären könnten im Vorfeld der Hauptversammlung stattfinden, denn dort fände der eigentlich Willensbildungsprozess statt. Am Tag der Hauptversammlung würde dann „nur noch“ abgestimmt.

Wie geht es weiter mit der virtuellen Hauptversammlung?

Dr. Dörrbecker betonte, dass das Modell einer virtuellen Hauptversammlung dann erfolgreich sein kann, wenn es von den Stakeholdern des Kapitalmarkts breit mitgetragen werde. Die virtuelle Hauptversammlung, die im März 2020 als Notlösung konzipiert worden sei, könne nach 2022 nicht eins zu eins weitergeführt werden. Offen zeigte er sich für die Idee, die Kommunikation im Vorfeld der Hauptversammlung zu stärken. Eine komplette Neustrukturierung der Hauptversammlung im Aktiengesetz bis zum Ende der Legislaturperiode im Juni 2021 sei aber aufgrund der knappen Zeit nicht realistisch. Denkbar wäre aber eine Art Zwischenlösung für die Jahre ab 2022.

Fazit

Die virtuelle Hauptversammlung kann nicht die „eins zu eins Übersetzung“ der in die Jahre gekommenen deutschen Präsenzversammlung sein. Es gilt, neu zu denken. Über die konkrete Ausgestaltung gibt es heute erwartungsgemäß noch Dissens. Ein konstruktiver Streit ist gewünscht. Er kann dazu beitragen, dass die Vorteile des digitalen Raumes zum Wohle aller Stakeholder künftig genutzt werden können. Beim Fragerecht und der Interaktion mit den Aktionären sollten die Unternehmen in der aktuellen Hauptversammlungssaison den Mut haben, kontrolliert zu experimentieren.



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