Aktuelles

Inhaberaktien nicht einfach verbieten!

Die Organisation zur Geldwäschebekämpfung Financial Action Task Force schlägt in ihrer Konsultation vor, die Ausgabe von Inhaberaktien stärker zu reglementieren. In unserer Antwort lehnen wir stärkere Kontrollen dieser speziellen...

Going Public (Spezial Mitarbeiterbeteiligung): Mitarbeiterkapitalbeteiligung – Ampel auf Grün stellen

Seit Mitte des Jahres gilt ein höherer steuerlicher Freibetrag für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen. Die neue Ampel-Koalition sollte jedoch auch regulatorische Hürden abbauen, fordert Dr. Norbert Kuhn in seinem Artikel für das Going...

Leerverkäufe: Transparenz verbessern – aber wohl überlegt

Die Europäische Wertpapieraufsichtsbehörde sondiert in einem Konsultationspapier Änderungen an der EU-Leerverkaufsverordnung. Unter anderem diskutiert sie die nationalen Aufsichtsbehörden zu verpflichten, in regelmäßigen Abständen über...

Capital/GELD: Aktien per App

Die Aktie hat die Hosentasche erreicht. Kostengünstige Apps erleichtern jungen Anlegern den Einstieg an der Börse und Finanz-Influencer begeistern junge Menschen für Börse & Co, schreibt Donato Di Dio in seinem Gastbeitrag. Bei aller...

Audit Committee Quarterly: Qualitätsbeurteilung der Abschlussprüfung erfordert strukturierte Diskussion im Prüfungsausschuss

Prüfungsausschüsse müssen sich künftig mit der Qualität der Abschlussprüfung befassen. Wie diese beurteilt werden soll, lässt der Gesetzgeber allerdings offen. Audit Quality Indicators sind für die Beurteilung ein probates Mittel, wie...

Frankfurt wird Sitz des neuen International Sustainability Standards Board

Das Deutsche Aktieninstitut begrüßt die Entscheidung der IFRS Foundation, das International Sustainability Standards Board in Frankfurt anzusiedeln. Dies bietet die Chance, die notwendige Konvergenz zwischen internationalen und...

Kapitalgedeckte Altersvorsorge mit Aktien! 120 Jahre Aktien und Staatsanleihen im Renditevergleich

Unsere aktuelle Studie mit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der FINVIA Family Office GmbH zeigt, dass eine breit diversifizierte Anlage in Aktien langfristig attraktive Renditen erwirtschaften kann, ohne zu höheren...

Ampel-Koalition muss kapitalgedeckte Altersvorsorge neu ausrichten

Oberste Priorität für die kommende Bundesregierung muss die Einführung einer kostengünstigen und auf Aktien basierten kapitalgedeckten Altersvorsorge sein. Ein aktuelles Papier des Deutschen Aktieninstituts und des Verbraucherzentrale...

Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen: Neue Regierung muss Impulse pro Aktie setzen

Deutschland liegt bei der Zahl seiner Aktionäre im internationalen Vergleich immer noch weit zurück, kritisiert Dr. Christine Bortenlänger. Aktien mit ihren attraktiven Erträgen sind aber für den erfolgreichen Vermögensaufbau und die...

Deutschlandfunk Kultur: „Auf geht’s – anpacken!“

Im Deutschlandfunk-Interview spricht Dr. Christine Bortenlänger über ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung. Die neue Ampel-Koalition habe auf der Basis des Sondierungspapiers viele Themen richtig adressiert – jetzt müssen diese...

Stellungnahme zur Erhöhung des Sparerpauschbetrages veröffentlicht

Der Südschleswigsche Wählerverband hat einen Antrag auf Erhöhung des Sparerpauschbetrags gestellt. In unserer Stellungnahme gegenüber dem Finanzausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags betonen wir, dass wir jede Maßnahme...

Am morgigen Weltspartag Aktiensparen in den Fokus rücken

Die Aktienanlage wird immer beliebter. Zu Recht, denn wer breit gestreut und langfristig in Aktien investierte, konnte sich in der Vergangenheit jährlich über durchschnittlich sechs bis neun Prozent Rendite freuen. „Seit 1924 wird am...

Pressemitteilungen

Nachhaltigkeit

Frankfurt wird Sitz des neuen International Sustainability Standards Board

Das Deutsche Aktieninstitut begrüßt die Entscheidung der IFRS Foundation, das International Sustainability Standards Board in Frankfurt anzusiedeln. Dies bietet die Chance, die notwendige Konvergenz zwischen internationalen und...

Altersvorsorge

Ampel-Koalition muss kapitalgedeckte Altersvorsorge neu ausrichten

Oberste Priorität für die kommende Bundesregierung muss die Einführung einer kostengünstigen und auf Aktien basierten kapitalgedeckten Altersvorsorge sein. Ein aktuelles Papier des Deutschen Aktieninstituts und des Verbraucherzentrale...

Aktien- und Wertpapieranlage

Am morgigen Weltspartag Aktiensparen in den Fokus rücken

Die Aktienanlage wird immer beliebter. Zu Recht, denn wer breit gestreut und langfristig in Aktien investierte, konnte sich in der Vergangenheit jährlich über durchschnittlich sechs bis neun Prozent Rendite freuen. „Seit 1924 wird am...

Über Uns

Engel erneut zum Präsidenten, Peter neu in das Präsidium gewählt

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Aktieninstituts, die alle zwei Jahre stattfindet, wurde heute der Vorstand neu gewählt. Aus seiner Mitte heraus wählte der Vorstand das Präsidium, dem mit der Neuwahl von Dr. Nicolas Peter,...

Kapitalmarktfinanzierung

Aktieninstitut für Stärkung des deutschen Kapitalmarkts

Um die Herausforderungen des Klimawandels und die notwendige Transformation der Wirtschaft erfolgreich zu meistern, muss die nächste Bundesregierung auf den Kapitalmarkt setzen, fordert Dr. Hans-Ulrich Engel, Präsident des Deutschen...

Finanzmarktregulierung und Realwirtschaft

Reden ist Silber, Handeln ist Gold

Das Deutsche Aktieninstitut erwartet von den Parteien, dass sie nach der Bundestagswahl den Versprechen der Wahlprogramme auch Taten folgen lassen. Insbesondere bei der Altersvorsorge muss ein Ansparverfahren mit Aktien die gesetzliche...

Nachhaltigkeit

International Sustainability Standards Board to Frankfurt

Das Deutsche Aktieninstitut und seine Mitglieder unterstützen die Bewerbung des Finanzplatz Frankfurt als Standort des in Gründung befindlichen International Sustainability Standards Boards. Frankfurt als eines der führenden...

Aktien- und Wertpapieranlage

DAX 40: Mehr Spieler in der ersten Börsenliga

Nicht nur im Fußball dominieren Transfers die Nachrichten. Auch der DAX erhält Verstärkung und vergrößert sich von 30 auf 40 Unternehmen. Morgen Abend nach Börsenschluss werden die Kandidaten bekanntgegeben, die am 20. September 2021...

Kapitalmarktfinanzierung

Deutschland braucht bessere Rahmenbedingungen für Börsengänge von Wachstumsunternehmen

Viele deutsche Wachstumsunternehmen sind in den letzten Jahren auf der Suche nach Kapital an die US-amerikanischen Börsen gegangen. In der heute veröffentlichten Studie „Auslandslistings von BioNTech, CureVac und Co.“ fordern das...

Aktien- und Wertpapieranlage

Bundestagswahl 2021: Der deutsche Kapitalmarkt braucht ein Fitnessprogramm

Leistungsfähige Kapitalmärkte tragen zur Sicherung des Wohlstands bei. Das Deutsche Aktieninstitut fordert die nächste Bundesregierung deshalb auf, Aktien in Deutschland zu fördern und den deutschen Kapitalmarkt fit für die Zukunft zu...

In den Medien

Aktien- und Wertpapieranlage

Going Public (Spezial Mitarbeiterbeteiligung): Mitarbeiterkapitalbeteiligung – Ampel auf Grün stellen

Seit Mitte des Jahres gilt ein höherer steuerlicher Freibetrag für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen. Die neue Ampel-Koalition sollte jedoch auch regulatorische Hürden abbauen, fordert Dr. Norbert Kuhn in seinem Artikel für das Going...

Aktien- und Wertpapieranlage

Capital/GELD: Aktien per App

Die Aktie hat die Hosentasche erreicht. Kostengünstige Apps erleichtern jungen Anlegern den Einstieg an der Börse und Finanz-Influencer begeistern junge Menschen für Börse & Co, schreibt Donato Di Dio in seinem Gastbeitrag. Bei aller...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

Audit Committee Quarterly: Qualitätsbeurteilung der Abschlussprüfung erfordert strukturierte Diskussion im Prüfungsausschuss

Prüfungsausschüsse müssen sich künftig mit der Qualität der Abschlussprüfung befassen. Wie diese beurteilt werden soll, lässt der Gesetzgeber allerdings offen. Audit Quality Indicators sind für die Beurteilung ein probates Mittel, wie...

Aktien- und Wertpapieranlage

Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen: Neue Regierung muss Impulse pro Aktie setzen

Deutschland liegt bei der Zahl seiner Aktionäre im internationalen Vergleich immer noch weit zurück, kritisiert Dr. Christine Bortenlänger. Aktien mit ihren attraktiven Erträgen sind aber für den erfolgreichen Vermögensaufbau und die...

Altersvorsorge

Deutschlandfunk Kultur: „Auf geht’s – anpacken!“

Im Deutschlandfunk-Interview spricht Dr. Christine Bortenlänger über ihre Erwartungen an die neue Bundesregierung. Die neue Ampel-Koalition habe auf der Basis des Sondierungspapiers viele Themen richtig adressiert – jetzt müssen diese...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

HV-Magazin: Covid-Hauptversammlung bleibt – Auf in die nächste Runde!

In seinem Beitrag begrüßt Dr. Franz-Josef Leven, dass der Gesetzgeber die virtuelle Hauptversammlung bis Ende August 2022 verlängert hat. Die Verlängerung des COVID-Gesetzes war notwendig, weil nicht absehbar ist, ob in der kommenden...

Kapitalmarktfinanzierung

Börse München (Südseiten): Finanzierungsstandort Deutschland stärken

„Warum gehen Impfstoffhersteller wie BioNTech SE oder CureVac in den USA an die Börse, obwohl sie hierzulande mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert wurden“, fragt Dr. Norbert Kuhn in seinem Beitrag. Das Fazit: Mehr Kapital über die...

Aktien- und Wertpapieranlage

Börse am Sonntag (Anlagetrends): Verjüngungskur für den DAX

Mehr als 30 Jahre nach seiner Gründung wurde der deutsche Leitindex DAX von 30 auf 40 Werte erweitert. Der MDAX verliert durch die Reform jedoch seine Schwergewichte, kritisiert Dr. Christine Bortenlänger. Egal für welchen Index man...

Aktien- und Wertpapieranlage

Deka: Vom Investieren zum Sinnvestieren

Über die Zukunft der Wertpapierkultur sprachen Dr. Christine Bortenlänger und der Leiter Volkswirtschaft der Deka Bank Dr. Holger Bahr mit dem Wirtschaftsjournalisten Patrick Dewayne. Themen waren dabei unter anderem die Attraktivität...

Altersvorsorge

Going Public: Rentenpolitischer Neustart möglich

Die Rente spielt im Bundestagswahlkampf eine eher untergeordnete Rolle. Dabei gibt es gute Vorschläge der verschiedenen Parteien, wie die Rente mit Aktien demografiefester und generationengerechter aufgestellt werden kann, schreiben...

Wirecard-Gesetzgebung: Zweistufige Bilanzkontrolle muss bleiben

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

23. März 2021

Ein neues Gesetz soll das Vertrauen in den Finanzplatz Deutschland nach dem Wirecard-Skandal wiederherstellen. Im Finanzausschuss des Bundestages vertrat unser Kollege, Dr. Gerrit Fey, als Sachverständiger die Position der kapitalmarktorientierten Unternehmen zum Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetz. Er plädierte unter anderem dafür, das zweistufige Bilanzkontrollverfahren beizubehalten.

Letzte Woche beschäftigte sich der Finanzausschuss des Deutschen Bundestags mit den regulatorischen Konsequenzen aus dem Wirecard-Skandal. Diskutiert wurde der Entwurf des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes (FISG-E), mit dem die Bundesregierung Konsequenzen aus dem Fall Wirecard zieht. Neu geregelt werden soll dabei auch die Bilanzkontrolle. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wer die bereits vom Abschlussprüfer testierten Bilanzen auf Fehler bei der Rechnungslegung überprüft.

Das zweistufige Kontrollverfahren in Deutschland

Seit 2005 gibt es in Deutschland bei der Prüfung von Unternehmensbilanzen eine gut funktionierende Arbeitsteilung: das zweistufige Kontrollverfahren. Die privatrechtliche Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) prüft stichprobenartig oder bei einem konkreten Anlass die Jahresabschlüsse börsennotierter Unternehmen. Dabei liegt ihr Fokus darauf, ob die Unternehmen und ihre Abschlussprüfer bei Erstellung und Prüfung der Abschlüsse die komplexen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards korrekt anwenden.

Wirkt ein Unternehmen an der Prüfung durch die DPR nicht mit oder ist es mit den von der DPR gefundenen Ergebnissen nicht einverstanden, übernimmt die Bundesanstalt für Bilanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) das Verfahren. Diese Aufgabenteilung hat sich bewährt. Sie führt zu einer hohen Qualität der Bilanzkontrolle. So hat die DPR seit 2005 in rund 1.500 Verfahren etwa 300 Bilanzierungsfehler erfolgreich aufgedeckt. Die Unternehmen haben entsprechend hohen Respekt vor den Prüfungen und der Fachkompetenz der DPR.

Bilanzkontrolle – ein vielschichtiges System aus Checks und Balances

 

Zweistufiges Kontrollverfahren beibehalten

Im Fall Wirecard ist unter Einsatz hoher krimineller Energie das engmaschige System der Checks and Balances bei der Erstellung und Prüfung von Bilanzen umgangen worden. Nach dem FISG-E soll die BaFin daher mehr Rechte und Kompetenzen bei konkreten Betrugsverdachtsfällen erhalten. Der Informationsaustausch zwischen den Institutionen, die an der Bilanzkontrolle beteiligt sind, soll verbessert werden. Das ist grundsätzlich richtig.

Wichtig ist es aber auch, die über Jahre aufgebaute Fachexpertise der DPR in Bezug auf die Anwendung der komplexen nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards zu erhalten. Eine klare Aufgabenteilung zwischen BaFin und DPR erlaubt einen effizienten Ressourceneinsatz und führt insgesamt zu einer Qualitätsverbesserung, wie wir auch in unserer Stellungnahme deutlich gemacht haben. Wer, wie jetzt Stimmen aus der CDU/CSU-Fraktion, die Kompetenzen der Bilanzkontrolle allein der BaFin übertragen will, muss den Beweis erbringen, dass ein einstufiges System besser funktioniert. Diesen Beweis sind die Befürworter des einstufigen Systems aber schuldig geblieben.

Fazit

Insgesamt findet der Gesetzentwurf im Bereich der Bilanzkontrolle einen ausgewogenen Ansatz mit einer sachgerechten Verteilung der Kompetenzen. Die wenigen Fälle, bei denen ein Betrugsverdacht besteht, sollten in der Tat von der BaFin verfolgt werden. Für die stichprobenartige Überprüfung der richtigen Anwendung von Rechnungslegungsnormen liegen die Kompetenzen aber eindeutig bei der DPR. Das zweistufige Kontrollverfahren sollte unter diesen neuen Vorzeichen fortgeführt werden.

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