Aktuelles

Engel erneut zum Präsidenten, Peter neu in das Präsidium gewählt

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Aktieninstituts, die alle zwei Jahre stattfindet, wurde heute der Vorstand neu gewählt. Aus seiner Mitte heraus wählte der Vorstand das Präsidium, dem mit der Neuwahl von Dr. Nicolas Peter,...

Aktieninstitut für Stärkung des deutschen Kapitalmarkts

Um die Herausforderungen des Klimawandels und die notwendige Transformation der Wirtschaft erfolgreich zu meistern, muss die nächste Bundesregierung auf den Kapitalmarkt setzen, fordert Dr. Hans-Ulrich Engel, Präsident des Deutschen...

Börse München (Südseiten): Finanzierungsstandort Deutschland stärken

„Warum gehen Impfstoffhersteller wie BioNTech SE oder CureVac in den USA an die Börse, obwohl sie hierzulande mit deutschen Steuergeldern mitfinanziert wurden“, fragt Dr. Norbert Kuhn in seinem Beitrag. Das Fazit: Mehr Kapital über die...

EMIR-Verordnung: Ausnahme für gruppeninterne Transaktionen muss praktikabel sein

Im Ramen einer ESMA-Konsultation zum Reporting unter der Derivateverordnung EMIR fordern wir unterschiedliche Klarstellungen, insbesondere zu der Reporting-Ausnahme von gruppeninternen Transaktionen.

Deka: Vom Investieren zum Sinnvestieren

Über die Zukunft der Wertpapierkultur sprachen Dr. Christine Bortenlänger und der Leiter Volkswirtschaft der Deka Bank Dr. Holger Bahr mit dem Wirtschaftsjournalisten Patrick Dewayne. Themen waren dabei unter anderem die Attraktivität...

Berichtspflichten zum Klimastandard sind zu umfangreich

In unserem Brief an Jean-Paul Gauzès, Präsident der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG), begrüßen wir die Orientierung des Arbeitspapiers an bestehenden internationalen Rahmenwerken wie der TCFD. Kritisch sehen wir die...

Going Public: Rentenpolitischer Neustart möglich

Die Rente spielt im Bundestagswahlkampf eine eher untergeordnete Rolle. Dabei gibt es gute Vorschläge der verschiedenen Parteien, wie die Rente mit Aktien demografiefester und generationengerechter aufgestellt werden kann, schreiben...

EU Green Bond Standard: Mit Flexibilität und Rechtssicherheit zum Erfolg

Wir begrüßen die vorgeschlagene Freiwilligkeit des geplanten EU Green Bond Standard. In drei Bereichen bedarf es aber Anpassungen: (1) So sollten EU Green Bonds auch für Projekte begeben werden dürfen, für die technische...

Going Public: Modernisierung der Hauptversammlung ist überfällig

Die Digitalisierung ermöglicht, dass Aktionäre von überall auf der Welt an Aktionärstreffen deutscher Unternehmen teilnehmen können. Damit die Unternehmen auch weiterhin das virtuelle Format nutzen können, muss die Politik in der...

Reden ist Silber, Handeln ist Gold

Das Deutsche Aktieninstitut erwartet von den Parteien, dass sie nach der Bundestagswahl den Versprechen der Wahlprogramme auch Taten folgen lassen. Insbesondere bei der Altersvorsorge muss ein Ansparverfahren mit Aktien die gesetzliche...

Audit Committee Quarterly extra: Sustainable Corporate Governance – Ist die Umwelt „an sich“ Stakeholder des Unternehmens?

Im Rahmen der Sustainable Corporate Governance plant die EU-Kommission, Unternehmensorgane zu verpflichten, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu verfolgen und bei ihren Entscheidungen die Interessen aller Stakeholder auszubalancieren. In...

Going Public: Finanzierungsstandort Deutschland stärken

Warum gehen Impfstoffhersteller wie BioNTech oder CureVac in den USA und nicht in Deutschland an die Börse? Entscheidend für das Listing in den USA ist das deutlich attraktivere Ökosystem Kapitalmarkt mit finanzstarken, spezialisierten...

Pressemitteilungen

Über Uns

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Kapitalmarktfinanzierung

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Finanzmarktregulierung und Realwirtschaft

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Nachhaltigkeit

International Sustainability Standards Board to Frankfurt

Das Deutsche Aktieninstitut und seine Mitglieder unterstützen die Bewerbung des Finanzplatz Frankfurt als Standort des in Gründung befindlichen International Sustainability Standards Boards. Frankfurt als eines der führenden...

Aktien- und Wertpapieranlage

DAX 40: Mehr Spieler in der ersten Börsenliga

Nicht nur im Fußball dominieren Transfers die Nachrichten. Auch der DAX erhält Verstärkung und vergrößert sich von 30 auf 40 Unternehmen. Morgen Abend nach Börsenschluss werden die Kandidaten bekanntgegeben, die am 20. September 2021...

Kapitalmarktfinanzierung

Deutschland braucht bessere Rahmenbedingungen für Börsengänge von Wachstumsunternehmen

Viele deutsche Wachstumsunternehmen sind in den letzten Jahren auf der Suche nach Kapital an die US-amerikanischen Börsen gegangen. In der heute veröffentlichten Studie „Auslandslistings von BioNTech, CureVac und Co.“ fordern das...

Aktien- und Wertpapieranlage

Bundestagswahl 2021: Der deutsche Kapitalmarkt braucht ein Fitnessprogramm

Leistungsfähige Kapitalmärkte tragen zur Sicherung des Wohlstands bei. Das Deutsche Aktieninstitut fordert die nächste Bundesregierung deshalb auf, Aktien in Deutschland zu fördern und den deutschen Kapitalmarkt fit für die Zukunft zu...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung – Empfehlungen aus der Praxis

Branchenkenntnisse, Berufserfahrung und der Tone from the Top spielen eine Schlüsselrolle für die Qualität der Abschlussprüfung. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie des Deutschen Aktieninstituts „Audit Quality Indicators &...

Nachhaltigkeit

Unterstützung für Arbeiten am EU-Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung angeboten

Um global agierenden Unternehmen eine effiziente Nachhaltigkeitsberichterstattung zu ermöglichen, fordert das Deutsche Aktieninstitut, den geplanten EU-Standard an internationale Anforderungen und Standards auszurichten. Die...

Nachhaltigkeit

Mega-Trend nachhaltige Finanzierungen: Wie gehen Unternehmen damit um?

Finanzverantwortliche großer Unternehmen greifen das Thema Sustainable Finance aktiv auf. Sie tauschen sich dazu intensiv mit ihren Stakeholdern aus und passen die Finanzierungsstrategie an. Reporting-Aufwand und Bürokratie bei...

In den Medien

Kapitalmarktfinanzierung

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Aktien- und Wertpapieranlage

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Altersvorsorge

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Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

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Kapitalmarktfinanzierung

Going Public: Finanzierungsstandort Deutschland stärken

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Nachhaltigkeit

Going Public: Klimaschutz: Marktwirtschaftliche Lösungen als Schlüssel zum Erfolg

Die zukünftige Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass Nachhaltigkeitsregeln zielführend, praxisorientiert und möglichst international einheitlich sind. Dr. Uta-Bettina von Altenbockum und Jan Bremer fordern daher, dass...

Aktien- und Wertpapieranlage

Börse Online: Vor dem TV-Duell –Börsenverband fordert, dass im Wahlkampf mehr über Altersvorsorge mit Aktien debattiert wird

Im Interview kommentiert Dr. Franz-Josef Leven den Bundestagswahlkampf. Er bemängelt, dass das Thema Altersvorsorge im politischen Wettstreit kaum eine Rolle spielt und hält ein Plädoyer für die Altersvorsorge mit Aktien. Zudem fordert...

Corporate Governance und Gesellschaftsrecht

Going Public: Umsichtige Sustainable Corporate Governance nötig

Der EU-Kommission schwebt vor, dass die Unternehmen die Interessen all ihrer Stakeholder verpflichtend auszubalancieren haben. Eine solche allgemeine Pflicht wird jedoch nicht dazu führen, dass Unternehmen nachhaltiger geführt werden,...

Altersvorsorge

Absolut|spezial: Generationengerechte Rente und leistungsfähige Kapitalmärkte

Eine aktienorientierte Altersvorsorge würde den deutschen Kapitalmarkt nachhaltig stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern, kommentiert Dr. Christine Bortenlänger. Die nächste Bundesregierung habe die Chance, das Aktiensparen...

Aktien sind keine Brötchen

Aktien- und Wertpapieranlage

13. April 2021

Im Youtube-Interview kurz vor Ostern reagierte Bundesfinanzminister Olaf Scholz ungewohnt emotional auf eine kritische Frage zur Finanztransaktionssteuer. Die Kritik an der Aktiensteuer sei vorgeschoben, weil lediglich große Fonds die Abgabe zahlen müssten, während sie Privatanleger nicht so stark belaste. Eine Gegenreaktion.

„Ich glaube, das ist ein Lobbyisten-Argument von sehr kapitalkräftigen, sehr reichen Leuten, die Menschen – mit denen sie sonst nie wirklich persönlich reden und die ganz wenige Aktien haben – als Argumente nutzen, um ihre Besteuerung zu verhindern“, polterte der sonst so nüchterne Hanseat und Finanzminister Olaf Scholz im Youtube-Interview mit Marvin Neumann Ende März. Der Stein, der die emotionale Reaktion ins Rollen brachte: eine kritische User-Frage zur Finanztransaktionssteuer (FTT) und dass diese das private Vorsorgen mit Aktien zusätzlich belastet.

Fonds werden die Finanztransaktionssteuer weiterreichen an Privatanleger

Der Finanzminister reagierte auf die Frage gereizt:

„Also die meisten Aktien werden gekauft von großen Fonds. Und jetzt müssen immer Leute, die vier Aktien besitzen und sich noch eine fünfte kaufen wollen, herhalten, um eine Besteuerung dieser großen Aktienkäufer, die Milliarden jedes Jahr investieren, zu verhindern.“

Fakt ist, dass wir nach aktuellen Erhebungen 12,4 Millionen Menschen in Deutschland haben, die mit Aktien, Aktienfonds oder ETFs sparen. Diese vielen Millionen Privatanleger beschäftigen sich ernsthaft mit der Frage, wie sie ihr Geld langfristig anlegen können, um ein Vermögen im Alter aufzubauen. Was genau ist das „Lobbyisten-Argument“, wenn sich mehr als zwölf Millionen Menschen Gedanken über den Aufbau ihrer Altersvorsorge machen? Was ist daran verwerflich, wenn man den Anspruch hat, in jungen Jahren in eigener Verantwortung zu sparen, um im Alter sorgenfreier zu leben – wohlgemerkt bei sinkenden staatlichen Renten? Warum diskreditiert Olaf Scholz im Youtube-Interview Millionen von Privatanlegern und ihren Wunsch nach einem privaten Vermögensaufbau?

Der Finanzminister verteidigt sich damit, dass die meisten Aktien von großen Fonds gehandelt werden. Das ist statistisch richtig. Aber Hand aufs Herz: Wer spart denn überhaupt mit diesen Aktienfonds? Das sind keine namenlosen Roboter oder dunkle Mächte, sondern Privatanlegerinnen und Privatanleger. Sie sind es, die ihr hart erspartes Geld in diese Aktienfonds investieren und ihre persönlichen Konsumwünsche zurückstellen.

Was würde passieren, wenn eine FTT umgesetzt und diese „große Fonds“ treffen würde? Die Antwort liegt klar auf der Hand und ist völlig logisch: Wenn eine Finanztransaktionssteuer erhoben wird, mindert sie die Rendite der Fonds. Und darunter leiden Millionen von Fondsanlegern, nicht die Kapitalanlagegesellschaften, die diese Fonds anbieten. Solche einfachen Zusammenhänge sollte auch ein Finanzminister verstehen.

Die zusätzliche Steuer werden also am Ende wir Privatanleger bezahlen. Wenn der Bundesfinanzminister behauptet, dass die Finanztransaktionssteuer ausschließlich große Fonds treffen wird und den Privatanlegern nicht schadet, ist das falsch.

Aktien nicht mit Brötchen vergleichen

Olaf Scholz führt ab Minute 2:50 weiter aus und versucht, die FTT gerecht und fair erscheinen zu lassen, indem er sie mit der Mehrwertsteuer auf Konsumgüter vergleicht:

„Es ist doch so: Wenn ich ein Brötchen kaufe, dann muss ich Mehrwertsteuer zahlen. Wenn ich ein Buch kaufe, muss ich das tun. Für fast jedes Geschäft des Alltags muss ich eine solche Steuer entrichten: mal höher, mal niedriger. Aber sie ist immer da. Und eine viel, viel, viel niedrigere Steuer, um die es hier geht, die ganz wenige Cent nur bei einem Aktienkauf in manchen Fällen auslöst, die soll jetzt dazu führen, dass man das Geschäft nicht tätigt, während man sonst Häuser, Auto, Brötchen, Bücher mit einer solchen Steuer belegt, kauft.“

Der Finanzminister versucht sich hier an einem mehr als grenzwertigen Vergleich. Er vergleicht im Grunde genommen eine Konsumsteuer (Mehrwertsteuer auf Brötchen und Autos, etc.) mit einer Investitionssteuer (Finanztransaktionssteuer auf Aktien). Der Unterschied dabei: Brötchen sind schnell verfrühstückt und mögen sicherlich über den Tag ihren Nutzen gewissenhaft entfalten. Aktien sind aber eine Investition. Eine Investition wiederum schafft Wohlstand, von dem unsere Gesellschaft lebt. Privatanlegerinnen und Privatanleger geben durch ihre Aktien-Investition den börsennotierten Unternehmen Kapital. Die Unternehmen nutzen das zusätzliche Kapital, um weitere Innovationen zu finanzieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Dies kommt unserer gesamten Gesellschaft zu Gute.

Der Vergleich von Brötchen und Aktien hinkt und ist kein überzeugendes Argument pro Finanztransaktionssteuer. Aktien sollten rein steuerlich nicht mit Brötchen verglichen werden. Aktien sind kein Konsumgut, sondern Produktionsfaktor. Und deshalb werden ihre Erträge besteuert, und zwar hoch: die gesamte Steuerbelastung des Eigenkapitals liegt in Deutschland bei fast 50 Prozent, weil das Einkommen auf Unternehmens- und auf Anlegerebene gleich doppelt besteuert wird. Wenn man die Besteuerung von Aktien mit etwas vergleichen kann, dann mit Arbeitseinkommen. Und auch hier gibt es die Einkommensteuer. Oder würde Olaf Scholz es vielleicht gut finden, auch die Gehälter der Mehrwertsteuer zu unterwerfen? Hoffentlich haben wir den Finanzminister jetzt nicht auf eine dumme Idee gebracht…

Fazit

Wenn es nach Olaf Scholz geht, trifft die Finanztransaktionssteuer große professionelle Fondsinhaber und keinesfalls Privatanleger. Diese Vorstellung ist jedoch nicht zu Ende gedacht, denn viele Millionen Privatanleger sparen mit Aktienfonds und würden durch die Steuerbelastung der Fondsvermögen zur Kasse gebeten. Die Steuer würde der Aktienkultur hierzulande einen Bärendienst erweisen und wäre noch dazu Gift für den gesamten Finanzplatz Deutschland.

Mit Aktien sparen sollte nicht zusätzlich belastet werden. Vielmehr bedarf es sinnvoller Anreize zum eigenverantwortlichen Sparen mit Aktien, damit auch junge Generationen eine Alternative zu sinkenden Renten zu haben. Warum unterstützen wir Menschen nicht, die ein Vermögen aufbauen, sondern legen ihnen zusätzlich Steine in den Weg? Auch wenn der Finanzminister mit seiner Vorliebe für das Sparbuch Bodenständigkeit vermitteln will: Eine Vision, wie mehr Menschen den Aktienmarkt nutzen und davon profitieren können, vermittelt er in dem Video nicht. Stattdessen diskreditiert er viele Millionen Privatanlegerinnen und Privatanleger.

Emotionalität mag im Bundestags-Wahlkampf die eine oder andere Stimme sichern. Emotionalität ersetzt aber keine sachlichen Argumente, weshalb die Steuer eingeführt werden sollte. Diese Sachargumente ließ der Bundesfinanzminister im Youtube-Interview kurz vor Ostern vermissen. Es gibt sie nämlich nicht.

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