14Mar2017

Herausforderungen der Corporate Governance 2017

Die erwarteten Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die auf der Zielgerade befindlichen Legislativverfahren zur EU-Aktionärsrechte-Richtlinie und zum CSR-Richtlinie Umsetzungsgesetz bringen zahlreiche und teilweise tiefgreifende Veränderungen für kapitalmarktorientierte Unternehmen mit sich. Das Deutsche Aktieninstitut wird diese Themen mit der Konferenz „Herausforderungen der Corporate Governance 2017“ adressieren.

Details und Anmeldung

01Jun2017

Cyber-Sicherheit 2.0 – Wie können sich Unternehmen gegen Cyber-Attacken wappnen?

Im Zeitalter der branchenübergreifenden Digitalisierung eröffnet sich der Wirtschaft und Gesellschaft eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und Chancen. Jedoch hat diese Entwicklung wie alles, auch ihre Schattenseiten. Die Zahl der Cyber Angriffe auf Unternehmen, Behörden und auch Privatpersonen nimmt täglich zu und verlangt nach umfassenden Strategien zur Abwehr und Bekämpfung solcher Attacken. Die Konferenz gibt einen Überblick über die drohenden Gefahren durch Cyber Angriffe sowie die erforderlichen Maßnahmen in Unternehmen. Darüber hinaus wird die unerlässliche Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden thematisiert.

Details und Anmeldung

Die von der Kommission vorgelegten Vorschläge, die darauf abzielen, den Kodex schlank zu halten, werden grundsätzlich begrüßt. Darüber hinaus besteht aus Sicht des Deutschen Aktieninstituts Diskussions- und Änderungsbedarf vor allem bei den Themen Investorendialog, Anforderungen an den Aufsichtsrat, Whistleblower und bei der Aufnahme von ethischen Elementen in die Präambel.

 

 Download

Durch die vierte EU-Geldwäscherichtlinie sowie ihre derzeitige Überarbeitung muss, neben einer Reihe von Änderungen für die betroffenen Unternehmen, in jedem Mitgliedsstaat ein zentrales Transparenzregister zu wirtschaftlichen Eigentümern in den Unternehmen geschaffen werden. Hier hat sich das Deutsche Aktieninstitut mit einem Brief an die beiden verantwortlichen Bundesministerien dafür eingesetzt, dass auf bereits bestehenden, Registern aufgesetzt und nicht ein völlig unabhängiges, ...

 Details und Download

Das Positionspapier kritisiert ESMA für den Vorschlag, das Recht auf Selbstbefreiung bei der Ad-hoc-Publizität für börsennotierte Unternehmen deutlich einzuengen. In Situationen, bei denen der Aufsichtsrat einer Vorstandsentscheidung noch zustimmen muss, könnte die Selbstbefreiungsmöglichkeit sogar ganz wegfallen. Der ESMA-Vorschlag ist damit nicht vereinbar mit dem Text der Marktmissbrauchsverordnung.

 Download

In unserem Papier geben wir unterschiedlichste Beispiele, wo regulatorische Bestimmungen ihre Ziele verfehlt haben, anderen Bestimmungen entgegen stehen oder der Grundidee der Kapitalmarktunion zuwiderlaufen, etwa indem sie die Unternehmen eher beim Gang an den Kapitalmarkt behindern anstatt ihnen den Zutritt zu erleichtern. Um solche Regeln zukünftig möglichst zu vermeiden, empfehlen wir eine Evaluation von Diskrepanzen und Inkonsistenzen mit anderen Bestimmungen, den Zielen ...

 Details und Download

Das Rundschreiben der BaFin konkretisiert die Anforderungen an die Erstellung der Produktinformationsblätter. Das Deutsche Aktieninstitut kritisiert diverse Vorschläge der BaFin als zu weitreichend und für die Kreditinstitute – wenn überhaupt – nur mit hohem Aufwand umsetzbar. Die Umsetzung dieser Vorschläge würde weitere Kreditinstitute aus der Aktienberatung drängen.

 Download

Die Pflicht, den Kunden in der Anlageberatung ein Produktinformationsblatt für jede Einzelaktie auszuhändigen, verdrängt die Banken aus der Aktienberatung. Dies ist Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Aktieninstituts unter rund 1.600 deutschen Kreditinstituten. Das Deutsche Aktieninstitut fordert daher eine Reform der Bestimmungen. Statt eines Produktinformationsblattes für jede Einzelaktie muss ein allgemeines Informationsblatt ausreichen.

 Download