26Oct2017

Kapitalmarktregulierung für Emittenten: Aktuelle Entwicklungen und jüngere Erfahrungen

Emittenten und andere Marktteilnehmer mussten sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Neuerungen in den Rahmenbedingungen für die Börsennotiz einstellen - darunter insbesondere die EU-Marktmissbrauchsverordnung. Hinter den Änderungen stehen aber auch andere Regulierungsvorhaben auf europäischer Ebene sowie deren Anwendung durch die Aufsichtsbehörden.

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23Nov2017

9. Jahrestagung Bilanzkontrolle

Die Tagung des Deutschen Aktieninstituts hat sich als eine zentrale Veranstaltung zur Bilanzkontrolle und Abschlussprüfung in Deutschland etabliert.

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06Dec2017

2. Corporate-Treasury-Konferenz: Regulierungstrends, Umsetzungspraxis und Marktentwicklungen

Die zunehmende Regulierungsdichte ist weiterhin eine wesentliche Herausforderung für das Corporate Treasury in den nichtfinanziellen Unternehmen. Hinzu kommen die Unwägbarkeiten des Brexit, der Umgang mit abnehmender Liquidität in bestimmten Produktkategorien und die Digitalisierung. Auf der zweiten Corporate-Treasury-Konferenz, eine Kooperation des Deutschen Aktieninstituts mit der BNP Paribas S.A., informieren hochrangige Sprecher aus der Unternehmenspraxis und den Aufsichtsbehörden über diese aktuellen Entwicklungen.

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Für die rechtssichere Durchführung von Hauptversammlungen müssen Unternehmen zweifelsfrei über das Bestehen von Stimmrechten entscheiden können. Das Bundesministerium der Finanzen überprüft in diesem Zusammenhang, ob der Stimmrechtsverlust im Zuge einer fehlerhaften Stimmrechtsmitteilung künftig auf Anordnung der Bafin statt automatisch erfolgen sollte. Diese Änderung würde jedoch zahlreiche neue praktische und rechtliche Fragen aufwerfen. Das Deutsche Aktieninstitut spricht sich ...

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Das Deutsche Aktieninstitut begrüßt die von der ESMA vorgeschlagen Erleichterungen für die Prospekterstellung, wie die Streichung des Abschlussprüfervermerks bei Gewinnschätzungen und –Prognosen. Es warnt aber zugleich vor neuen Belastungen, die ebenso in dem Vorschlag der ESMA enthalten sind. Das Deutsche Aktieninstitut erinnert daran, dass die neue europäische Prospektverordnung neue Erschwernisse für Emittenten enthält, die durch Level 2 auch kompensiert werden müssen. Ansonsten ...

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Am 24.9.2017 wählen die deutschen Bürger einen neuen Bundestag und stellen damit die Weichen für die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Ein wichtiges Politikfeld, in dem Langfristigkeit eine besondere Rolle spielt, ist die Gestaltung der Finanz- und Kapitalmärkte und ihre Nutzung im Interesse der Menschen unseres Landes. Das Deutsche Aktieninstitut hat deshalb im Vorfeld der Bundestagswahlen die Wahlprogramme verschiedener Parteien ...

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Aus Sicht des Deutsche Aktieninstituts gibt es keinen Anlass, die europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) mit mehr Kompetenzen auszustatten oder die beaufsichtigten Unternehmen direkt an der Finanzierung zu beteiligen. Problematisch sind stattdessen die zu große Zahl an delegierten Rechtsakten. Auch gibt es Beispiele für Mandatsüberschreitungen durch die ESAs. Beaufsichtigten Unternehmen müssen eine starke Stimme erhalten, um die Compliance mit dem Aufsichtsrecht praktikabel zu erhalten.

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Das Deutsche Aktieninstitut ruft die EU-Kommission dazu auf, bei der Kapitalmarktunion konsequent die Bedürfnisse der Unternehmen in Bezug auf die Kapitalmarktfinanzierung und die Nutzung von Derivaten im Risikomamanagement zu beachten. Hieran fehlt es bislang. Das Positoinspapier ist der Beitrag des Deutschen Aktieninstituts zum sog. "Mid Term Review" das Projektes Kapitalmarktunion durch die Kommission.

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Das Deutsche Aktieninstitut fordert, Goldplating bei der Umsetzung europäischer Kapitalmarktregeln zu vermeiden. So sollte u.a. das Produktinformationsblattes (PIB), das Banken bisher individuell für Aktien einzelner Unternehmen erstellen müssen, durch ein allgemeines PIB für die Gattung Aktie abgelöst werden. Darüber hinaus sollte das Zweite Finanzmarktnovellierungsgesetz dazu genutzt werden, die BaFin-Finanzierung transparenter und vor allem verursachungsgerechter auszugestalten.

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Bei der Umsetzung der verschiedenen Rechtsakte im Rahmen des Zweiten Finanzmarktnovellierungsgesetzes darf nicht über die europäischen Vorgaben hinausgegangen werden. Darüber hinaus macht sich das Deutsche Aktieninstitut bezüglich der mitgeregelten Änderungen der BaFin-Umlagefinanzierung stark für eine transparente und verursachungsgerechte BaFin-Umlagefinanzierung.

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Das Positionspapier „Accepting Challenges – Moving Ahead“ zeigt fünf zentrale Maßnahmen auf, die ergriffen werden müssen, um die europäische Kapitalmarktunion erfolgreich zu verwirklichen. Dazu gehören unter anderem Erleichterungen bei der Börsennotierung, der Abbau von Bürokratie in der Sekundärmarktregulierung und das grundsätzliche Überprüfen der Regulierungsvorhaben im Kapitalmarktbereich auf ihre Auswirkungen auf Unternehmen der Realwirtschaft.

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Diese Stellungnahme des Deutschen Aktieninstituts kritisiert den Vorschlag der EU-Kommission, große multinationale Unternehmen zu verpflichten, steuerrelevante Informationen nach Mitgliedstaaten aufgeschlüsselt gegenüber der Öffentlichkeit darzulegen (sog. „Public Country-by-Country-Reporting“). Eine solche Aufschlüsselung darf keinesfalls öffentlich, d.h. im Geschäftsbericht oder auf der Internetseite der Unternehmen, sondern einzig gegenüber den Steuerbehörden erfolgen.

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Mit dieser Stellungnahme zur Integration der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) in die BaFin fordert das Deutsche Aktieninstitut mehr Transparenz über das allgemeine Umlageverfahren unter den beaufsichtigten Marktteilnehmern. Die Kompetenz- und Aufgabenerweiterung der
BaFin darf insbesondere nicht zu einer weiteren ungerechtfertigten Mehrbelastung der Wertpapieremittenten führen.

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Das Positionspapier kritisiert ESMA für den Vorschlag, das Recht auf Selbstbefreiung bei der Ad-hoc-Publizität für börsennotierte Unternehmen deutlich einzuengen. In Situationen, bei denen der Aufsichtsrat einer Vorstandsentscheidung noch zustimmen muss, könnte die Selbstbefreiungsmöglichkeit sogar ganz wegfallen. Der ESMA-Vorschlag ist damit nicht vereinbar mit dem Text der Marktmissbrauchsverordnung.

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Der Entwurf des Finanzmarktnovellierungsgesetzes behält die Produktinformationsblätter (PIB) für Aktien bei und weicht damit von den EU-Vorgaben ab. Das Positionspapier plädiert daher dafür, die PIBs für Aktien zu streichen. Allenfalls könnte ein Produktinformationsblatt für die Gattung "Aktie" geschaffen werden. Auch anderen Stellen geht das Finanzmarktnovellierungsgesetz zu weit, z.B. bei den erweiterten Sanktionen im Wertpapierbereich.

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In unserem Papier geben wir unterschiedlichste Beispiele, wo regulatorische Bestimmungen ihre Ziele verfehlt haben, anderen Bestimmungen entgegen stehen oder der Grundidee der Kapitalmarktunion zuwiderlaufen, etwa indem sie die Unternehmen eher beim Gang an den Kapitalmarkt behindern anstatt ihnen den Zutritt zu erleichtern. Um solche Regeln zukünftig möglichst zu vermeiden, empfehlen wir eine Evaluation von Diskrepanzen und Inkonsistenzen mit anderen Bestimmungen, den Zielen ...

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In diesem Positionspapier zum Regierungsentwurf des Umsetzungsgesetzes zur geänderten EU-Transparenzrichtlinie regt das Deutsche Aktieninstitut Änderungen am Regime der Beteiligungsmeldungen an. So sollte u.a. die Anfechtungssicherheit bei fehlerhaften Beteiligungsmeldungen verbessert werden. Auch sollte der Meldeweg effizienter gestaltet werden, indem künftig die BaFin für die Verbreitung und Veröffentlichung von Beteiligungsmeldungen zuständig sein sollte.

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In seiner Stellungnahme empfiehlt das Deutsche Aktieninstitut, das Prospektregime erheblich zu vereinfachen. Insbesondere Prospekte für sog. Zweitemissionen sollen dahingehend erleichtert werden, dass in ihnen nicht Informationen wiederholt werden müssen, die bereits veröffentlicht wurden und folglich auch öffentlich zugänglich sind. Das betrifft beispielsweise Informationen, die aufgrund der Transparenzrichtlinie publiziert wurden.

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In seiner Stellungnahme unterstützt das Deutsche Aktieninstitut die Initiative der Europäischen Kommission zum Aufbau einer Kapitalmarktunion. Neben den von der Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen sollte allerdings stärker auf die Nachfrage-Seite der Kapitalmärkte eingegangen werden, insbesondere auf den Bereich Unternehmensfinanzierung. Darüber hinaus ist eine kumulative Auswirkungsstudie der im Nachgang zur Finanzkrise ergriffenen Regulierungsmaßnahmen notwendig, um Hindernisse bei ...

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Als Folge der Umsetzung der revidierten EU-Transparenzrichtlinie soll u.a. der Entzug des Stimm- und Dividendenrechts wegen fehlerhafter Beteiligungsmeldungen ausgeweitet werden. Betroffen sind dann auch solche Aktien, die ein Meldepflichtiger durch die Umwandlung von falsch gemeldeten derivativen Finanzinstrumenten erwirbt. Diese Ausweitung des Rechtsverlustes erhöht jedoch die Anfechtungsrisiken für Emittenten. Das Deutsche Aktieninstitut fordert daher in dieser Stellungnahme, ...

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Die geplante EU-Indexregulierung wird Negativwirklungen in der Realwirtschaft haben. Grund dafür ist die sog. Drittstaatenregelung. Diese verbietet es EU-Banken, Indizes aus Nicht-EU-Ländern in Finanzinstrumente und Absicherungsgeschäfte mit Kunden einzubinden, wenn diese Indizes nicht den EU-Regeln entsprechen. Dieses Positionspapier erläutert den Effekt näher und ergänzt ein früheres Positionspapier des Deutschen Aktieninstituts.

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ESMA konsultiert Standards für die Billigung und Veröffentlichung von Prospekten, deren Bewerbung und die Einbeziehung in Form eines Verweises. Neben anderen Punkten würden diese Regulatory Technical Standards bisher die Dokumente, die per Verweis einbezogen werden dürfen, erheblich beschränken und an Investorenmeetings und Roadshows hohe juristische Hürden legen. Das Mandat der ESMA umfasst diese Kompetenzen nach Auffassung des Deutschen Aktieninsituts allerdings nicht. Es ...

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In seinen politischen Leitlinien für die nächste EU-Kommission gibt Jean-Claude Juncker das Ziel einer Kapitalmarktunion aus, um die Finanzierung von Unternehmen zu verbessern und die Kapitalmärkte der EU weiter zu integrieren. In einem Positionspapier formuliert das Deutsche Aktieninstitut eigene Prinzipien für diese Kapitalmarktunion und fordert einen Perspektivenwechsel: Kapitalmärkte sind - wenn sie angemessen reguliert werden - kein Hindernis, sondern vielmehr eine Voraussetzung für ...

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In diesem Positionspapier kritisiert das Deutsche Aktieninstitut den Vorschlag der EU-Wertpapieraufsicht zu den geplanten delegierten Rechtsakten zur Marktmissbrauchsverordnung. Aufgrund der zu weiten Auslegung der ESMA drohen massive zusätzliche Compliance-Risiken und -Kosten in Bezug auf die Insiderlisten, die Ad-hoc-Publizität und die Meldung von Aktiengeschäften von Führungskräften.

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Dieses Positionspapier kommentiert den geplanten technischen Ratschlag der ESMA an die EU-Kommission in Bezug auf Meldung von Aktiengeschäften von Führungskräften unter dem neuen EU-Marktmissbrauchsrecht. Das Deutsche Aktieninstitut kritisiert, dass die ESMA auch solche Geschäfte einer Meldepflicht unterwerfen will, auf die die Führungskraft keinen Einfluss hat. Entsprechend gehen hiervon auch keinerlei Marktsignale aus. Die Auslegung der ESMA entspricht damit nicht dem Sinn und Zweck ...

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With regard to the Commission’s proposal regarding the disclosure of non-financialinformation Deutsches Aktieninstitut views it as essential that the right balance is struck between the interests of companies and the true needs of investors.

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Die europäischen Wertpapieraufsicht ESMA wird für Fragen der Bilanzierung und ihrer Durchsetzung immer wichtiger. Daraus kann eine Ausweitung von Bilanzkontrolle und Prospektprüfung über die bewährten deutschen Standards resultieren. Dies wird aus dem Vorschlag der ESMA zu europäischen Enforcement-Guidelines aus dem Juli 2013 deutlich. Mit diesem Positionspapier macht das Deutsche Aktieninstitut auf Punkte des Vorschlags aufmerksam, die das bewährte deutsche System in Frage stellen ...

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Das Deutsche Aktieninstitut äußert sich in seiner Stellungnahme gegenüber der ESMA besorgt zu deren Vorschlägen zu Prospektnachträgen. Nach seiner Auffassung entwickelt die ESMA für Prospektnachträge eine Art Regelpublizität, die die Anforderungen des Artikel 16 Abs. 1 der Prospektrichtlinie oftmals nicht berücksichtigt. Dies kann die Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen abschneiden oder erschweren, ohne dass der von der Richtlinie angestrebte Anlegerschutz dies erfordert.

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Mit dieser Stellungnahme kommentiert das Deutsche Aktieninstitut den Entwurf der BaFin für einen überarbeiteten Emittentenleitfaden. Die Rechtsauffassung der BaFin zu den Auslegungsfragen bei den Meldungen über bedeutende Stimmrechtsmitteilungen wird darin weitgehend geteilt; dennoch könnte die Aufsichtspraxis die praktischen Bedürfnisse an einigen Stellen noch stärker berücksichtigen, ohne dabei die Bedürfnisse des Kapitalmarktes nach Transparenz zu missachten. 

 

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Das Deutsche Aktieninstitut hat gemeinsam mit dem GDV ein Diskussionspapier der EU-Kommission zur Harmonisierung des Depotrechts in der EU kommentiert. Zahlreiche Ziele der Kommision werden begrüßt, so etwa die Verbesserung der Identifikation des Endinvestors im grenzüberschreitenden Bereich oder die Erleichterung der Stimmrechtsausübung insbesondere für ausländische Investoren. Allerdings muss das Gesellschaftsrecht Vorrang vor dem Wertpapierrecht haben, damit die dem Investor im Rahmen ...

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In diesem Positionspapier zu einem Gespräch mit Bundesminister Altmaier skizziert das Deutsche Aktieninstitut den möglichen Lösungsbeitrag des Kapitalmarkts zur Finanzierung der Energiewende. Grundlegende Voraussetzung sind konstante Rahmenbedingungen sowie eine Förderung, die auf marktwirtschaftlichen Instrumenten basiert. Für die Bereitschaft der Investoren, in erneuerbare Energien zu investieren, ist eine adäquate Kapitalmarktregulierung conditio sine qua non.

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Zu einem Treffen des Vorstands des Deutschen Aktieninstituts mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat das Deutsche Aktieninstitut seine energiepolitischen Positionen zusammengefasst. Insbesondere wurden darin adäquate Rahmenbedingungen gefordert, die die Attraktivität von Investitionen in Erneuerbare Energien gewährleisten.

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Bei einem Arbeitsessen mit EU-Parlamentariern in Brüssel hatten die Vorstandsmitglieder des Deutschen Aktieninstituts die Gelegenheit, aktuelle Gesetzgebungsprojekte auf EU-Ebene zu diskutieren. Das Deutsche Aktieninstitut hat die Kernforderungen zu den angesprochenen Themen in einem Diskussionspapier zusammengefasst.

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Die Position fasst die Kernforderungen des Deutschen Aktieninstituts für die Trilogverhandlungen zwischen EU-Mitgliedstaaten, EU-Parlament und EU-Kommission über die Revision des EU-Marktmissbrauchsrechts zusammen. Kritisch sieht das Aktieninstitut weiterhin die mögliche Erweiterung des Insiderhandelsverbots auf sog. "Vorfeldinformationen" sowie Regelungen bei der Ad-hoc-Publizität und den Directors' Dealings, die Compliance-Probleme verursachen könnten.

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Im Zusammenhang mit dem nationalen Hochfrequenzhandelsgesetz plädiert das Deutsche Aktieninstitut für ausbalancierte Regeln für den Hochfrequenzhandel. Diese dürfen die Qualität des Sekundärmarkthandels nicht beeinträchtigen und müssen einen potenziellen Marktmissbrauch durch den Hochfrequenzhandel verhindern.

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Das Deutsche Aktieninstitut wiederholt anlässlich der nationalen Umsetzung der Derivateverordnung EMIR seine Kritik gegenüber dem Nachteilsausgleich, den die zentrale Gegenpartei gegenüber der Insolvenzmasse im Falle der Insolvenz eines Clearingmitglieds zahlen soll. Zudem regt das Deutsche Aktieninstitut eine Anhebung der Schwellenwerte an, ab denen ein Unternehmen den Wirtschaftsprüfer beauftragen muss.

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Das Rundschreiben der BaFin konkretisiert die Anforderungen an die Erstellung der Produktinformationsblätter. Das Deutsche Aktieninstitut kritisiert diverse Vorschläge der BaFin als zu weitreichend und für die Kreditinstitute – wenn überhaupt – nur mit hohem Aufwand umsetzbar. Die Umsetzung dieser Vorschläge würde weitere Kreditinstitute aus der Aktienberatung drängen.

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In einem Diskussionpapier problematisiert die EU-Kommission die Auswirkungen der Wertpapierleihe auf die Rechtsstellung des Endinvestors. Das Deutsche Aktieninstitut stellt klar, dass die Wertpapierleihe nur mit Zustimmung des Endinvestors erfolgen darf. Zudem muss sichergestellt sein, dass der Umfang der von den Unternehmen emittierten Wertpapiere immer dem Umfang der auf den Konten der Anleger gutgeschriebenen Wertpapieren entspricht.

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Im Rahmen der ESMA-Konsultation zu den technischen Standards zur Umsetzung der Derivateverordnung EMIR hat der Europäische Rat für Systemrisiken (ESRB) die Ansicht vertreten, dass Absicherungsderivate nichtfinanzieller Unternehmen die Systemstabilität beeinträchtigen können. Das Deutsche Aktieninstitut hinterfragt diese Argumentation kritisch.

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Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) und die Internationale Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) haben einen Vorschlag zur bilateralen Besicherung von OTC-Derivaten vorgelegt. Kernforderung des Deutschen Aktieninstituts ist ein Besicherungsregime, das den Besonderheiten des Derivateeinsatzes nichtfinanzieller Unternehmen umfassend Rechnung trägt.

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Das Deutsche Aktieninstitut begrüßt die Einbindung des Wirtschaftsprüfers in die Überwachung der EMIR-Pflichten, die in Form einer Systemprüfung erfolgen soll. Kritisch sieht das Deutsche Aktieninstitut hingegen den Nachteilsausgleich, der von der zentralen Gegenpartei im Insolvenzfall eines Clearingmitglieds an die Gläubiger zu leisten ist. Dieser verringert als unnötiger Kostenfaktor die Attraktivität des zentralen Clearings.

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Das Deutsche Aktieninstitut hat den Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments (ECON) zur Überarbeitung der Ratingverordnung (CRA III) kommentiert. Kritisiert hat das Deutsche Aktieninstitut insbesondere die Regelungen zur externen Rotation von Verbriefungen, zur Begrenzung der Marktanteile, zur zivilrechtlichen Haftung und zur Eigentümerstruktur der Ratingagenturen.

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Die europäische Kapitalmarktaufsicht ESMA konkretisiert die Umsetzung der Derivateverordnung EMIR mittels technischer Standards. Das Deutsche Aktieninstitut spricht sich für eine praxisgerechte Ausgestaltung der Clearingschwellen und der Kriterien, welche Derivate künftig als Absicherungsinstrumente gelten, aus. Darüber hinaus plädiert das Deutsche Aktieninstitut für die moderate Berichtspflichten.

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Das Deutsche Aktieninstitut setzt sich für eine weitere Reform des Schuldverschreibungsgesetzes ein. Es begrüßt, dass das beschleunigte Freigabeverfahren aus dem
Aktiengesetz nunmehr auch für Anfechtungen von Gläubigerversammlungen bei Unternehmensanleihen eingeführt worden ist.

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Im Hinblick auf den aktuellen Verhandlungsstand im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) ergänzt das Deutsche Aktieninstitut seine Forderungen zur Revision der EU-Transparenzrichtlinie. Kritisch sehen wir die Absicht des JURI, die länderweise Berichterstattung über Zahlungen an Regierungen im Vergleich zum Ursprungsvorschlag der EU-Kommission auf alle börsennotierte Unternehmen auszudehen.

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Das Deutsche Aktieninstitut erneuert mit dieser Stellungnahme seine grundsätzliche Postion zur Revision des EU-Markmissbrauchsrechts und kritisiert zudem zusätzliche Änderungswünsche, die im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments aktuell zur Diskussion stehen. Darunter ist u.a. die Idee, Directors' Dealings nur noch innerhalb eines einheitlich festgelegten Handelsfensters zuzulassen.

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In einem Diskussionspapier haben die europäischen Aufsichtsbehörden ESMA, EBA und EIOPA Vorschläge über technische Standards zum Risikomanagement clearingverpflichteter Gegenparteien gemäß der Derivateverordnung EMIR veröffentlicht. In seinem Kommentar fordert das Deutsche Aktieninstitut insbesondere ein verhältnismäßiges Besicherungsregime für nichtfinanzielle Unternehmen.

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Die Detaillierung der Umsetzung der Derivateverordnung EMIR ist Aufgabe der europäischen Kapitalmarktaufsicht ESMA. Das Deutsche Aktieninstitut plädiert u.a. für eine praxisgerechte Ausgestaltung der Clearingschwelle und der Definition, welche Derivate künftig als "risikomindernd" anerkannt werden

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Die Stellungnahme bezieht sich auf die Ausgestaltung der Transparenzpflichten und Leerverkaufsverbote der EU-Leerverkaufsverordnung. Das Deutsche Aktieninstitut fordert, die Meldepflichten für Indexinstrumente einzuschränken, auf die Deltaadjustierung bei der Ermittlung von Short-Positionen zu verzichten und typische Hedging-Situationen vom Verbot ungedeckter Credit Default Swaps auszuklammern.

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Im Oktober 2011 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Revision der EU-Transparenzrichtlinie vorgelegt. Das Deutsche Aktieninstitut befürchtet in dieser Grundsatzposition u.a, dass die Transparenz von Beteiligungsverhältnissen in Deutschland sinken und damit das Anschleichen an börsennotierte Unternehmen wieder einfacher werden könnte. Dies würde einer gerade erst beschlossenen deutschen Gesetzesverschärfung widersprechen

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Mitte November 2011 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Reform der Ratingregulierung vorgelegt. Das Deutsche Aktieninstitut lehnt verschiedene Maßnahmen, etwa die externe Rotation oder die zivilrechtliche Haftung, als nicht sachgerecht ab. Die Umsetzung dieser Vorschläge würde dem Ratingmarkt schaden und damit die Finanzierung der Unternehmen deutlich verteuern.

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In seiner Antwort zu einem ESMA-Konsultationspapier hinsichtlich der delegierten Verordnungen zur Umsetzung der geänderten EU-Prospektrichtlinien hat sich das Deutsche Aktieninstitut u.a. grundsätzlich der Frage der Prospektnutzung durch Intermediäre für öffentliche Angebote an Privatanleger (sogenannte “Retail Cascade”) gewidmet. Es hat darauf hingewiesen, dass dieses Thema erst dann sinnvoll behandelt werden kann, wenn die EU-Kommission die grundlegende Begriffe Primär-, ...

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In dem Positionspapier „Austrittsverhandlungen der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich: Brexit-Risiken minimieren und den europäischen Kapitalmarkt stärken“, hat das Deutsche Aktieninstitut die wesentlichen kapitalmarktbezogenen Themen identifiziert, die aufgrund ihrer Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang mit den Brexit-Verhandlungen ein besonderes Augenmerk verdienen. Und macht darüber hinaus Vorschläge, wie die negativen Auswirkungen des Brexit ...

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Die Pflicht, den Kunden in der Anlageberatung ein Produktinformationsblatt für jede Einzelaktie auszuhändigen, verdrängt die Banken aus der Aktienberatung. Dies ist Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Aktieninstituts unter rund 1.600 deutschen Kreditinstituten. Das Deutsche Aktieninstitut fordert daher eine Reform der Bestimmungen. Statt eines Produktinformationsblattes für jede Einzelaktie muss ein allgemeines Informationsblatt ausreichen.

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Die Studie belegt, dass nicht-finanzielle Unternehmen aller Größenklassen OTC-Derivate intensiv im Risikomanagement nutzen. Dieser risikomindernde Effekt wird durch die kommende Regulierung der OTC-Märkte bedroht. Bereits jetzt spüren die Unternehmen, dass die Absicherung von Währungs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken deutlich teurer wird und z.T. nicht mehr möglich ist, weil sich Banken aus dem Geschäft mit Derivaten zurückziehen.

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In seinem heute veröffentlichten Positionspapier „Austrittsverhandlungen der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich: Brexit-Risiken minimieren und den europäischen Kapitalmarkt stärken“ unterbreitet das Deutsche Aktieninstitut Vorschläge an die Verhandlungsführer, wie im Rahmen der anstehenden Austrittsverhandlungen Nachteile für die europäisch-britischen Wirtschaftsbeziehungen abgewendet werden können. „Es liegt an den Verhandlungsführern, die künftigen Beziehungen ...

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In seinem neuen Positionspapier „Accepting Challenges – Moving Ahead: Deeper Integration of EU-Capital Markets despite the Brexit Vote“ setzt sich das Deutsche Aktieninstitut dafür ein, die europäische Kapitalmarktunion im Interesse von Wachstum und Beschäftigung in Europa konsequent und engagiert weiterzuverfolgen. „So bedauerlich der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union auch ist, darf die Antwort darauf nicht Resignation sein. Europa muss seine Kreativität und ...

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Der in diesem Jahr mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Hochschulpreis des Deutschen Aktieninstituts wird heute Abend von Prof. Dr. Bernd Rudolph, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats, und Werner Baumann, Präsident des Deutschen Aktieninstituts, verliehen. Prof. Dr. Thilo Kuntz, der sich in seiner Habilitationsschrift mit dem Thema „Gestaltung von Kapitalgesellschaften zwischen Freiheit und Zwang – Venture Capital in Deutschland und den USA“ auseinandergesetzt hat, wird aufgrund ...

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Intelligente Rahmenbedingungen zur Mobilisierung von Kapital für Neuemissionen fordert das Deutsche Aktieninstitut in seinem heute veröffentlichten Positionspapier „Wachstumsmotor Börse stärken: Kapital mobilisieren – Regulierung entschlacken“. „Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass der Börsengang für Unternehmen in Deutschland eine echte Finanzierungsalternative wird“, fordert Christine Bortenlänger, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts. Die ...

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Auf dem traditionellen Herbstempfang des Deutschen Aktieninstituts in Brüssel sprachen hochkarätige Redner wie EU-Finanzkommissar Lord Hill und Markus Ferber, MdEP, vor über 200 Gästen. Werner Baumann, Präsident des Deutschen Aktieninstituts, formulierte die Erwartungen und Forderungen der deutschen Wirtschaft an den Europäischen Gesetzgeber und präsentierte das aktuelle Positionspapier des Instituts „The Road to Growth: Setting Capital Markets Regulation Right”. Lord Hill betonte ...

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