Pressemitteilungen

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Dr. Uta-Bettina von Altenbockum
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 69 92915-47
presse@dai.de

Trotz des deutlichen Kursanstiegs der vergangenen Jahre sind deutsche Privatanleger weiterhin skeptisch gegenüber Aktien. Wer allerdings in Aktien investiert, will überwiegend langfristig Vermögen aufbauen. Wie Unternehmen die Privataktionäre als langfristige Kapitalgeber besser ansprechen können und was der Gesetzgeber zur Förderung der Aktienkultur in Deutschland tun kann, zeigt eine heute veröffentlichte umfangreiche Studie.

Diese wurde bereits zum dritten Mal von Professor Dr. Bernhard Pellens, Ruhr-Universität Bochum, in Kooperation mit Deutsche Post DHL, dem Deutschen Aktieninstitut und dem DIRK - Deutscher Investor Relations Verband erstellt. "Im Rahmen unserer Strategie 2015 ist es das erklärte Ziel des Konzerns Investment der Wahl für Investoren zu sein“, sagt Larry Rosen, Finanzvorstand des weltweit führenden Post- und Logistikkonzerns Deutsche Post DHL. „Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir in den letzten Jahren nicht nur kontinuierlich Profitabilitätssteigerungen geliefert, sondern beschäftigen uns auch kontinuierlich mit den Bedürfnissen unserer mehr als 400.000 Aktionäre.“ Schwerpunkte der nach 2004 und 2008 zum dritten Mal durchgeführten Umfrage sind grundsätzlich das Informationsverhalten von Privataktionären, die Wahrnehmung ihrer Stimmrechte und die Einstellung zu Dividenden- bzw. Kursgewinnen bei Aktiengesellschaften. „Diese Studie zu den generellen Präferenzen und Einschätzungen von Retail-Investoren wird auch uns dabei helfen, unserem Anspruch und den Erwartungen unserer eigenen Anteilseigner künftig noch besser gerecht werden zu können“, erläutert Rosen.

„Wie auch in den vergangenen Studien lässt sich feststellen, dass die Presse der zentrale Informationskanal für die Anlageentscheidung von Privataktionären ist. Um sie gewinnen zu können, ist eine gute Pressearbeit im Unternehmen von großer Bedeutung“, sagt der Autor der Studie Professor Pellens. Ebenso trägt die Presse selbst eine große Verantwortung hinsichtlich einer zutreffenden und verständlichen Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens. „Die Bedeutung von Geschäfts- und Quartalsberichten ist trotz der Zunahme von Umfang und Komplexität des präsentierten Zahlenwerks seit der letzten Befragung wieder ein wenig gestiegen. „Begünstigt wird dies sicherlich durch die stetig zunehmende elektronische Verfügbarkeit primärer Unternehmensinformationen“, ergänzt Pellens.

Aus Sicht des Deutschen Aktieninstituts ist auch die Politik gefordert, aktiv zu werden. „Damit Privataktionäre die Unternehmensberichte der Unternehmen besser verstehen und für ihre Anlageentscheidung als Informationsquelle verwenden können, muss sich die Politik endlich stärker für eine bessere finanzielle Grundbildung einsetzen“, sagt Christine Bortenlänger, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Aktieninstituts. „Ökonomische Grundbildung ist der beste Verbraucherschutz - nicht Bevormundung und Verbote. Das Ziel ist der ökonomisch gebildete und mündige Anleger, der nach entsprechender Information bewusst in Aktien und andere Wertpapiere investiert“, unterstreicht Bortenlänger.

Bei der Aktienanlage geht es, wie aus der Studie hervorgeht, den Privataktionären mehr um den Vermögenszuwachs, als um Mitbestimmung bei der Unternehmensstrategie. „Mehr als 80 Prozent der befragten Aktionäre messen der langfristigen Vermögensbildung eine hohe bis sehr hohe Bedeutung als Anlageziel bei“, stellt Kay Bommer, Geschäftsführer des DIRK, fest. Privataktionäre denken also langfristig und stellen damit einen stabilisierenden Faktor für die Aktionärsstruktur dar. „Allerdings nutzen sie ihre Stimmrechte in der Hauptversammlung nur selten“, so Bommer.

Ihre Ansprechpartner:       

Deutsches Aktieninstitut
Dr. Uta-Bettina von Altenbockum
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 69 92915-47
E-Mail: presse@dai.de

Deutsche Post DHL
Sebastian Steffen
Media Relations
Telefon: +49 228 182-9944
E-Mail: pressestelle@dpdhl.com

 

Das Deutsche Aktieninstitut arbeitet als etablierter Interessenvertreter aktiv an der Gestaltung der deutschen und europäischen Kapitalmärkte und ihrer Rahmenbedingungen mit. Es repräsentiert die am Kapitalmarkt interessierte deutsche Wirtschaft. Die rund 200 Mitglieder sind börsennotierte Aktiengesellschaften, Banken, Börsen, Investoren und andere wichtige Marktteilnehmer. Das Deutsche Aktieninstitut wurde 1953 gegründet und unterhält Büros in Frankfurt am Main, in Brüssel und ab April 2014 in Berlin. Nähere Informationen zum Deutschen Aktieninstitut finden Sie unter www.dai.de.

Deutsche Post DHL ist der weltweit führende Post- und Logistikkonzern. Die Konzernmarken Deutsche Post und DHL stehen für ein einzigartiges Portfolio rund um Logistik (DHL) und Kommunikation (Deutsche Post). Die Gruppe bietet ihren Kunden sowohl einfach zu handhabende Standardprodukte als auch maßgeschneiderte, innovative Lösungen – vom Dialogmarketing bis zur industriellen Versorgungskette. Dabei bilden die rund 475.000 Mitarbeiter in mehr als 220 Ländern und Territorien ein globales Netzwerk, das auf Service, Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Mit seinen Programmen in den Bereichen Umweltschutz, Katastrophenmanagement und Bildung übernimmt der Konzern gesellschaftliche Verantwortung. Im Jahr 2012 erzielte Deutsche Post DHL einen Umsatz von mehr als 55 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.dpdhl.de.

Der Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung (IUR) zählt mit seinen 300 bis 350 Bachelor- und Master-Studenten zu einem der größten an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. In der Lehre werden Veranstaltungen zur handelsrechtlichen Rechnungslegung sowie zur internationalen (Konzern)Rechnungslegung nach IFRS, zur Unternehmensanalyse sowie zu M&A-Fragestellungen angeboten. Neben der Lehrtätigkeit verfolgen Prof. Pellens und sein derzeit aus 12 Mitarbeiter(inne)n bestehendes Team vielfältige Forschungsfragen in den Bereichen Rechnungslegung und Controlling, Corporate Governance und Kapitalmarktfragen. Nähere Informationen zum Lehrstuhl finden Sie unter www.iur.rub.de.

Der DIRK – Deutscher Investor Relations Verband e.V. ist der deutsche Berufsverband für Investor Relations (IR) und Vertreter kapitalmarktorientierter Unternehmen. Als Sprachrohr der IR Professionals vertritt der DIRK die Belange seiner Mitglieder aktiv im Dialog mit den Interessengruppen und Institutionen des Kapitalmarkts, der Politik und der Öffentlichkeit. Seinen Mitgliedern bietet der Verband aktive fachliche Unterstützung und fördert den regelmäßigen Austausch untereinander sowie mit IR-Fachleuten aus aller Welt. Darüber hinaus fördert er die Entwicklung des Berufsstandes und setzt mit seinen über 300 Mitgliedern Qualitätsstandards für Finanzkommunikation. Die Bandbreite der im DIRK organisierten Unternehmen umfasst nahezu sämtliche DAX-Werte sowie das Gros der im MDAX, SDAX und TecDAX gelisteten Gesellschaften bis hin zu Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung und solchen, die den Gang an die Börse noch vor sich haben oder Fremdkapitalinstrumente emittieren. Zunehmend sind auch an der Kapitalmarktkommunikation interessierte natürliche Personen Mitglied im DIRK. Nähere Informationen zum DIRK finden Sie unter www.dirk.org.

 

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