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Am Weltspartag eröffnen viele Kinder erstmals ein Sparbuch. Doch das Sparbuch ist auf Dauer keine attraktive Anlageform. Durch die Niedrigzinspolitik verlieren die Deutschen real an Vermögen. Ein Umdenken in Richtung Aktiensparen mit ETFs und Fonds ist erforderlich.

Der Weltspartag hat eine lange Tradition. Schon seit Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts dient dieser Tag dazu, das Sparen breiter Bevölkerungsschichten zu fördern. Bunte Kuscheltiere, Spardosen, Hochglanzbroschüren oder auch eine Mitgliedschaft im Knax-Klub erwarten heute wie in vergangenen Zeiten die Kinder, die an diesem Tag ihr Geld in die Banken und Sparkassen tragen.

„Die Deutschen sparen zwar viel, aber häufig falsch. Durch die langjährige Niedrigzinspolitik werfen Sparbücher praktisch so gut wie keine Zinsen ab. Die Kaufkraftentwertung durch die Inflation frisst nicht nur die Minizinsen auf, sondern sorgt auch dafür, dass die Deutschen mit ihren Sparbüchern real Geld verlieren“, kritisiert Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts.

Der Grundgedanke des Weltspartags hat an Bedeutung nichts verloren. Ohne Sparen kann der Vermögensaufbau und die Altersvorsorge nicht gelingen. Die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland ist seit Jahren hoch. Trotz langjähriger Zinsflaute haben die Deutschen rund 40 Prozent ihres Geldes auf Sparbuch & Co. geparkt. Die niedrigen Zinsen erfordern aber ein Umdenken beim Anlageverhalten der Sparer. Kluges Investieren mittels ETFs, Fonds oder Aktien muss jetzt im Vordergrund stehen. Breit gestreute Aktienanlagen erzielen attraktive Erträge von sechs bis neun Prozent jährlich, wie man an unserem Dax-Rendite-Dreieck für die monatliche Geldanlage gut nachvollziehen kann.

„Wir Deutsche sind Sparweltmeister. Angesichts der Niedrigzinspolitik hat sich das Sparbuch als langfristige Anlageform für Groß und Klein jedoch überlebt. Stattdessen müssen wir den Weltspartag nutzen, um den Gedanken des Aktiensparens in der Gesellschaft stärker zu verankern. Investieren ist das neue Sparen!“, fordert Bortenlänger. „Auch Eltern und Großeltern sollten den Weltspartag nutzen, um für ihre Kinder und Enkel Aktiensparpläne einzurichten. Dies ist schon mit kleinen Beiträgen unkompliziert möglich.“

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