Pressemitteilungen

Wir helfen gern weiter, wenn Sie

  • an unserer Meinung zu Entwicklungen der Kapitalmarktregulierung oder der Corporate Governance interessiert sind,
  • Hintergrundinformationen zu aktuellen Aktien- und Kapitalmarktthemen benötigen,
  • statistische Fragen zu Aktie und Kapitalmarkt haben oder
  • auf sonstige Weise auf unserer Kapitalmarktwissen zurückgreifen wollen.

Bitte wenden Sie sich an:

Dr. Uta-Bettina von Altenbockum
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 69 92915-47
presse@dai.de

Gestern fand der Jahresempfang des Deutschen Aktieninstituts in Brüssel statt. Prof. Dr. Karlheinz Hornung, Präsident, und Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts, konnten EU-Kommissar Günther Oettinger und rund 150 geladene Gäste in der Landesvertretung des Landes Baden Württemberg willkommen heißen.
Prof. Hornung betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung der europäischen Institutionen für die Fortentwicklung der kapitalmarktpolitischen Rahmenbedingungen. Das Deutsche Aktieninstitut verstehe sich als Plattform für den Dialog zwischen Unternehmen und den europäischen und deutschen gesetzgebenden Institutionen.
Die Energiepolitik, ein für die Zukunft deutscher Unternehmen zentrales Thema, stehe sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene im Fokus des Interesses. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Deutschen Aktieninstituts werde deshalb auch sein, wie der Kapitalmarkt zur Finanzierung der Energiewende und damit zu deren Gelingen beitragen könne, sagte Hornung. Seit über 200 Jahren hätte die Finanzierung über die Kapitalmärkte zu wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Fortschritt beigetragen. Dies werde auch im Falle der Energiewende so sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmten, schloss der Präsident des Deuschen Aktieninsituts seine Rede.  
EU-Kommissar Oettinger, der bereits am Nachmittag mit Vorständen aus Mitgliedsunternehmen des Deutschen Aktieninstituts über die aktuellen Entwicklungen in der Energiepolitik gesprochen hatte, dankte dem Deutschen Aktieninstitut für sein Engagement in Brüssel. Deutschland brauche mehr Aktionäre, forderte er. Anleger wie Unternehmen seien auf Aktien angewiesen, sei es z.B. im Rahmen der Altersicherung, sei es um die Eigenkapitaldecke der Unternehmen zu stärken.
Oettinger betonte, dass nur starke Unternehmen auch sichere Arbeitsplätze bieten könnten. Neben einer guten Qualifikation der Mitarbeiter nannte der Kommissar vor allem bezahlbare und sichere Energie als einen Standortfaktor für die Industrie. Gerade in einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland müsste Vernunft, nicht Ideologie, die Energiepolitik bestimmen.
Oettinger schloss mit einem flammenden Plädoyer für ein integriertes Europa und den Euro, an dem gerade die Industrienation Deutschland ein vitales Interesse habe.

 Download