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Altersvorsorgedepot sichert höheren Lebensstandard im Alter
Der Deutsche Bundestag berät über eine Reform der privaten Altersvorsorge, um den Weg für eine aktienorientierte und damit ertragsstarke Zusatzrente freizumachen. Das Ziel besteht darin, Menschen im Alter ein finanziell besseres Wohlergehen zu ermöglichen. Dafür braucht es neue, flexible Rahmenbedingungen. Das geplante Altersvorsorgedepot hat das Potenzial, zum Booster zu werden. Insbesondere, wenn es für die betriebliche Vorsorge geöffnet wird.
„Wir haben die Chance, in der Altersvorsorge etwas richtig zu machen. Das vorgeschlagene Altersvorsorgedepot ist einfach, garantiefrei, aktienorientiert und ertragsstark. Richtig umgesetzt kann es zum Booster für ein besseres Auskommen im Alter werden“, erklärt Henriette Peucker, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts.
Eine Voraussetzung dafür ist, dass weder Garantien noch eine Verrentung vorgeschrieben werden. Das ermöglicht gute Erträge durch einen hohen Aktienanteil. Darüber hinaus empfehlen wir eine Öffnung des Altersvorsorgedepots für die betriebliche Altersvorsorge.
Luft nach oben besteht bei der steuerlichen Förderung des Altersvorsorgedepots, das zeigt der Vergleich mit anderen Ländern. In den USA beispielsweise werden Altersvorsorgedepots mit einem Steuerfreibetrag von umgerechnet rund 6.500 Euro pro Jahr gefördert. Das ist in etwa das Dreifache dessen, was aktuell im Gesetzentwurf geplant ist. Andere Länder wie Frankreich, Kanada oder Irland fördern Altersvorsorgedepots noch deutlich großzügiger. Die Förderung trägt dazu bei, den Lebensstandard im Alter für die Breite der Bevölkerung zu sichern.
Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die zweite Säule der Altersvorsorge, betont Peucker: „Die Koalition kann einen großen Wurf landen, wenn sie das Altersvorsorgedepot in den anstehenden Beratungen für die betriebliche Altersvorsorge öffnet. Für Beschäftigte wäre das Altersvorsorgedepot dann eine einfache Lösung, um ihre betriebliche Vorsorge bei einem Arbeitgeberwechsel mitzunehmen. Für Unternehmen könnte es den Aufwand reduzieren, ihren Beschäftigten eine betriebliche Altersvorsorge anzubieten.“

