Positionspapiere
Faire Bedingungen für europäische Unternehmen in den USA
Die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde („Securities and Exchange Commission, SEC“) überlegt, die Definition eines ausländischen privaten Emittenten („Foreign Private Issuer, FPI“) zu ändern. Der Status als FPI soll ausländische Unternehmen beispielsweise vor doppelten Berichtspflichten schützen. Derzeit unterliegen aber nur wenige FPI-Unternehmen einem Anlegerschutz, der mit dem in den USA oder in Deutschland vergleichbar ist. Die unterschiedlichen Schutz- und Aufsichtsniveaus in verschiedenen Rechtsordnungen bereiten der SEC Bedenken.
Das Deutsche Aktieninstitut versteht dies und befürwortet einen Ansatz, der dieses Problem angeht, ohne pauschale und belastende Vorschriften für alle ausländischen Emittenten einzuführen. Äquivalenzentscheidungen sind der beste Weg, um FPI-berechtigte Emittenten zu identifizieren, den Anlegerschutz zu gewährleisten und gleichzeitig übermäßig belastende Anforderungen zu vermeiden.

