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Weltspartag 2025: Früh starten für mehr Chancengleichheit – Warum die Frühstart-Rente ein erster Schritt gegen Rentenlücken und ein Fortschritt für die Gleichstellung ist
Wer früh beginnt, breit gestreut in Aktien, Aktienfonds oder Aktien-ETFs zu investieren, kann langfristig Ersparnisse bilden und Altersarmut effektiv vorbeugen. Besonders für Frauen, die im Alter überdurchschnittlich stark von Rentenlücken betroffen sind, ist der frühe Einstieg in die finanzielle Vorsorge entscheidend.
„Finanzielle Eigenständigkeit beginnt mit finanzieller Bildung und dem Zugang zu Anlagen am Kapitalmarkt. Das sollte nicht vom Elternhaus oder Geschlecht abhängen“, sagt Henriette Peucker, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts. „Eine gut ausgestaltete Frühstart-Rente kann hier den Unterschied machen. Sie legt den Grundstein für eine zukunftsfähige Altersvorsorge und führt Jungen und Mädchen gleichberechtigt an das Thema Vermögensaufbau heran.“
Frühstart-Rente als Schlüssel zur Gleichstellung
Mit der geplanten Frühstart-Rente will die Bundesregierung Kindern den Weg in die kapitalgedeckte Altersvorsorge ebnen. Jedes Kind soll ab dem Schulalter ein Depot erhalten, auf das 10 Euro im Monat vom Staat eingezahlt werden. Die Mittel sollen bis zum Renteneintritt am Kapitalmarkt angelegt bleiben, um dessen langfristig positive Entwicklung bestmöglich zu nutzen. Wie genau die Frühstart-Rente ausgestaltet werden soll, ist Gegenstand der politischen Abstimmung.
Finanzielle Bildung für alle gehört von Anfang an dazu
Gemeinsam mit dem Vermögensverwalter Vanguard hat das Deutsche Aktieninstitut analysiert, wie Kinderdepots im internationalen Vergleich aufgebaut sind. Peucker: „Auch wenn die Bundesregierung mit ihren Plänen weit hinter dem Ausland zurückbleibt, kann die Frühstart-Rente ein Beitrag zu mehr finanzieller Bildung sein. Es wäre ein gutes Ziel, den Weltspartag in Deutschland zukünftig wie in anderen Ländern als Weltinvestitionstag feiern zu können.“
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