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Erhöhung des Sparerpauschbetrags zeigt wenig Wirkung für das Aktiensparen

 

Die Bundesregierung will den Sparerpauschbetrag von derzeit 801 Euro auf 1.000 Euro pro Jahr erhöhen. In der Modellrechnung werden die finanziellen Auswirkungen der Erhöhung des Sparerpauschbetrags auf 1.000 Euro mit Blick auf die Aktienanlage untersucht und mit anderen steuerlichen Instrumenten verglichen. Dazu gehören der kumulierte Sparerpauschbetrag, die Steuerfreiheit von Kursgewinnen nach einer Haltefrist und Anlagesparkonten, wie sie in anderen Ländern existieren. 

Die Berechnungen zeigen, dass die Wiedereinführung der Steuerfreiheit von Kursgewinnen in Kombination mit einem Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro oder das Aktiensparen über Anlagesparkonten einen deutlich größeren Vorteil bieten als die verschiedenen Sparerpauschbeträge. Die Erhöhung von 801 Euro auf 1.000 Euro zeigt kaum einen Effekt.

 

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    Positionspapiere

    Aktien- und Wertpapieranlage

    Dr. Norbert Kuhn

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