Pressemitteilungen

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Dr. Uta-Bettina von Altenbockum
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Das Deutsche Aktieninstitut setzt sich anlässlich der aktuellen Debatte um die Vorstandsvergütung für starke Aufsichtsräte ein, denn ein  starker Aufsichtsrat ist die Voraussetzung für eine effektive Überwachung des Vorstands. Die Vorstellung, dass die Hauptversammlung einer Publikumsgesellschaft diese Rolle übernehmen könnte, führt in die Irre. Das derzeit von der Politik erwogene  bindende Votum der Hauptversammlung zur Vergütung würde aber den Aufsichtsrat zukünftig deutlich schwächen.

„Im sensiblen Gefüge der <<Checks and Balances>> der Aktiengesellschaft spielt die Vergütungskompetenz eine zentrale Rolle“, so das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Aktieninstituts Dr. Christine Bortenlänger. Der Gesetzgeber hat das erkannt, und erst kürzlich die Vergütungsentscheidung in das Aufsichtsratsplenum geholt. „Damit ist sichergestellt, dass auch die Arbeitnehmervertreter ihrer Verantwortung entsprechend in die Entscheidung einbezogen sind“, so Dr. Bortenlänger.

Die Hauptversammlung hat heute schon die Möglichkeit, ein nicht bindendes Votum zum Vergütungssystem abzugeben und somit ein Signal an den Aufsichtsrat zu senden, das er in einer multimedialen Welt wie der unseren nicht überhören kann. Ein Weisungsrecht wäre dagegen kontraproduktiv. Aus diesen Gründen lehnt das Deutsche Aktieninstitut ein bindendes Votum der Hauptversammlung bezüglich der Vorstandsvergütung entschieden ab.

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