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In seinem neuen Positionspapier „Accepting Challenges – Moving Ahead: Deeper Integration of EU-Capital Markets despite the Brexit Vote“ setzt sich das Deutsche Aktieninstitut dafür ein, die europäische Kapitalmarktunion im Interesse von Wachstum und Beschäftigung in Europa konsequent und engagiert weiterzuverfolgen.

„So bedauerlich der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union auch ist, darf die Antwort darauf nicht Resignation sein. Europa muss seine Kreativität und sein wirtschaftliches Potential nutzen, um Antworten auf globale und europäische Herausforderungen wie beispielsweise Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit zu finden“, betont Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts. Leistungsfähige Kapitalmärkte, unterstreicht sie, seien die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen die anstehenden Herausforderungen meistern und so Wachstum und Beschäftigung generieren.

Fünf zentrale Punkte müssen, wie im Positionspapier des Deutschen Aktieninstituts gefordert, umgesetzt werden, damit die europäischen Kapitalmärkte attraktiv und die Ziele der Kapitalmarktunion erreicht werden. Neben Erleichterungen für die Börsennotierung und dem Abbau von Bürokratie in der Sekundärmarktregulierung fordert das Deutsche Aktieninstitut die EU-Kommission auf, im Gesetzgebungsverfahren stärker die Auswirkungen der Kapitalmarktregulierung auf die Unternehmen auszuloten. Drohende Belastungen der Unternehmen, wie beispielsweise beim Risikomanagement,
sind zu vermeiden. Darüber hinaus muss jeder Regulierungsvorschlag grundsätzlich auf Widersprüche zu den mit der Kapitalmarktunion verfolgten Zielen Innovation, Wachstum und Beschäftigung hin überprüft werden.

Schließlich ist es erforderlich, das Projekt der Kapitalmarktunion in die EU-Agenda „Bessere Rechtsetzung“ einzubetten, die dazu beizutragen soll, dass die politischen Ziele, die sich die EU selbst gesetzt hat, tatsächlich verwirklicht werden. So kann unter anderem sichergestellt werden, dass auch Maßnahmen der nachgeordneten Aufsichtsbehörden dem politischen Willen des Gesetzgebers entsprechen und nicht, wie in der Vergangenheit zunehmend geschehen, auf politischer Ebene gefundene Lösungen durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden wieder in Frage gestellt werden.

Das Positionspapier finden Sie unter Positionen auf www.dai.de.

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