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Zum Tag der Aktie erinnert das Deutsche Aktieninstitut daran, dass sich mit Aktien bei langfristiger Anlage beachtliche Sparerfolge erzielen lassen. Dabei gilt es, nicht auf den richtigen Einstiegszeitpunkt zu warten, sondern kontinuierlich und breit gestreut in Aktien zu investieren.

„Die Frage nach dem idealen Einstiegszeitpunkt sollte den Privatanleger nicht allzu sehr beschäftigen. Wichtiger ist vielmehr ein langfristiges Aktieninvestment mit kontinuierlichen monatlichen Sparraten. Dies ist zum Beispiel mit Aktien- oder Aktienfondssparplänen einfach und auch mit kleinen Beträgen zu realisieren, ohne dass die Anleger übermäßige Risiken eingehen müssen,“ betont Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts. Den günstigsten Kurs bei der Aktienanlage erreichen selbst professionelle Investoren kaum. Sie bauen deshalb meist auf regelmäßige Anlage und attraktive Durchschnittskurse. Privatanleger, die in der Regel weder über die Zeit noch die nötige Expertise für eine fundierte Aktienanalyse verfügen, sollten es gleichermaßen angehen.

Eine einfache Modellrechnung zeigt, dass man mit Aktiensparplänen, also der regelmäßigen Anlage von festen Beträgen, sehr viel erreichen kann. Legt man das DAX-Rendite-Dreieck des Deutschen Aktieninstituts zugrunde, hat ein breit gestreutes Aktienportfolio auf deutsche Standardaktien in der Vergangenheit langfristig regelmäßig sechs bis neun Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaftet. „Bei 50 Euro monatlichem Sparbetrag hat sich das in den DAX investierte Kapital von 18.000 Euro nach 30 Jahren auf bis zu 86.000 Euro vervielfacht“, rechnet Bortenlänger vor. „Wenn man hingegen eine jährliche Verzinsung von drei Prozent unterstellt, wie sie im langfristigen Mittel beim Sparen in Zinspapiere zu erzielen war, käme man mit festverzinslichen Papieren nur auf 29.000 Euro“, gibt sie zu Bedenken.

Da die Vorteile der Aktienanlage vor allem bei langfristiger Anlage zum Tragen kommen, ist für Bortenlänger ganz klar: „Gerade jüngere Menschen sollten die Chance der Aktienanlage viel mehr als bisher nutzen, denn sie können bei kurz- und mittelfristigen Kursschwankungen am Aktienmarkt entspannt bleiben. Was zählt ist, was am Ende rauskommt. Und das ist ein attraktives Endvermögen aus der Aktienanlage, das sich beispielsweise als Zusatzeinkommen im Alter flexibel nutzen lässt.“

Zu dieser Erkenntnis scheinen immer mehr junge Menschen zu gelangen. Die Zahl der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in der Altersklasse bis 40 Jahre ist, wie das Deutsche Aktieninstitut in seiner Studie zu den Aktionärszahlen 2017 ermittelt hat, in den letzten drei Jahren um über 300.000 auf rund 2,1 Millionen oder 10,5 Prozent dieser Altersgruppe gestiegen.

Das Erreichte ist aber noch kein Grund zur Entwarnung: „Noch immer zögern zu viele Menschen, wenigstens einen Teil ihrer langfristig verfügbaren Spargelder in Aktien oder Aktienfonds anzulegen.  Sie verschenken damit unnötig Rendite. Es wäre einiges gewonnen, wenn der Tag der Aktie mehr Menschen zu einem langfristigen Aktienengagement ermuntert. Deshalb begrüßen wir die Aktionen, die die Initiatoren des Tages der Aktie jährlich dazu anbieten“, so Bortenlänger.

 

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